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Pressemeldungen | 30.04.2021

Peter Sagan Dritter auf verregneter 3. Etappe der Tour de Romandie

Nach den ersten 70 km ging es heute auf einen dreimal zu befahrenden Rundkurs, der sechs Bergwertungen aufwies. Der letzte Anstieg kam weniger als 10 km vor zum Ziel, ehe die Fahrer nach 172 km am Südufer des Neuenburgersees ins Ziel ankamen. Bei regnerischem Wetter zersplitterte die 7-Mann Spitzengruppe 40 km vor dem Ziel. BORA-hansgrohe beteiligte sich an der Nachführarbeit im Peloton und der letzte Ausreißer wurde kurz vor der 10 km Marke wieder gestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Feld auf rund 25 Fahrer ausgedünnt, und einige Kilometer später lancierte M. Soler einen erfolgreichen Angriff aus dem reduzierten Peloton heraus. Trotz aller Bemühungen vom Feld, war er nicht mehr einzuholen und holte den Sieg in Estavayer. Dahinter in der ersten Gruppe wurde um die restlichen Podestplätze gesprintet, wobei Peter Sagan den dritten Platz einfuhr. Teamkollege Wilco Kelderman überquerte den Zielstrich auch in der ersten Verfolgungsgruppe und rückte damit auf den 7. Platz in der Gesamtwertung vor.

 

Ergebnis

01 M. Soler         3:58:35

02 M. Cort               +0:22

03 P. Sagan              +0:22

13 W. Kelderman    +0:22

 

Reaktionen im Ziel

„Danke an alle meine Teamkollegen für ihre Arbeit, sie haben sich viel Mühe gemacht, um die Ausreißer zurückzubringen und wichtige Angriffe zu neutralisieren. Leider war es nicht genug um Soler zurückzubringen, und so hatten wir am Ende keine Chance mehr um den Sieg mitzukämpfen. Aber ich fühle mich gut und meine Form verbessert sich ständig, auch unter so furchtbaren Bedingungen, die wir heute hatten." - Peter Sagan

 „Zu sagen, dass es ein schrecklicher Tag war, wäre eine Untertreibung. Auf solch schwierigen Etappen ist starke Teamarbeit ohne Zweifel das Wichtigste. Ben, Jordi und Burgi haben einen hervorragenden Job gemacht, indem sie das Rennen gut kontrollierten und die Ausreißer dann auch rechtzeitig einholten. Sie haben mich bei diesen tückischen Wetterbedingungen und auf den rutschigen Straßen immer sehr gut unterstützt. Am Ende gelang es mir, in der reduzierten Gruppe ins Ziel zu kommen und jetzt gehe ich mit Zuversicht in die morgige Königsetappe." - Wilco Kelderman 

„Unser Ziel war den Etappensieg mit Peter einzufahren, also unsere Strategie war die gleiche wie auf der ersten Etappe. Zuerst mussten wir darauf achten, dass die Ausreißergruppe nicht allzu groß war, und dann mussten wir das Rennen kontrollieren, um alle Spitzenfahrer rechtzeitig einzuholen. Die führende Gruppe war heute von sehr starken Fahrern besetzt aber Burgi und Jordi haben einen super Job gemacht, indem sie die Lücke vor dem Schlussanstieg um fast zwei Minuten reduziert haben. Peter hatte den Etappensieg im Visier, aber leider war Soler heute einfach zu stark. Als die Verfolgergruppe ins Ziel kam war Peter etwas eingeklemmt und so musste er seinen Sprint etwas später lancieren, holte aber trotzdem immer noch einen soliden zweiten Platz." - Jan Valach, Sportlicher Leiter

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