zurück zur Übersicht
Pressemeldungen | 10.06.2019

Gregor Mühlberger und Emanuel Buchmann in der Fluchtgruppe des Tages bei einer schweren 2. Etappe der Dauphine Rundfahrt 

Die heutige zweite Etappe des Criterium du Dauphine sollte erneut ein schwerer Tag für die Fahrer werden. 180 km mit nicht weniger als acht Bergwertungen warteten auf das Feld auf ihrem Weg von Mauriac nach Craponne-sur-Arzon.
Nach nur wenigen Kilometern, am ersten Anstieg des Tages, setzten sich 13 Fahrer vom Feld ab. Mühlberger und Buchmann konnten der Tempoverschärfung folgen und etablierten sich zusammen in der Fluchtgruppe des Tages. 
Die Spitzengruppe harmonierte gut, doch das verkleinerte Hauptfeld, mit Team Ineos an der Spitze, wollte den Ausreißern nicht zu viel Raum geben und setzte nach. Bei der 80 km Marke zerfiel die Fluchtgruppe und beide BORA – hansgrohe Fahrer fanden sich in der Verfolgergruppe wieder, konnten aber wenig später wieder zur Spitze aufschließen.
Das Rennen erreichte die letzten 58 km, als die Verfolger die Lücke zu ihren ehemaligen Fluchtgefährten schließen konnten. In diesem Moment lancierte Emanuel Buchmann zusammen mit drei weiteren Fahrern eine Attacke, wurde aber 35 km vor dem Ziel wieder gestellt. 
Im Finale fiel das Feld am letzten Anstieg völlig auseinander und Emanuel Buchmann musste nun dem frühen Fluchtversuch ebenfalls Tribut zollen. Dennoch gelang es Emanuel sich in der dritten Verfolgergruppe festzusetzen, nur wenige Sekunden hinter der Spitze des Rennens. Dort kämpften D. Teuns und G. Martin um den Etappensieg, den sich am Ende Teuns sichern konnte. Buchmann überquerte letztlich auf Rang 16 die Ziellinie, 44 Sekunden nach dem Etappensieger. Im Gesamtklassement liegt Emanuel derzeit auf Rang 12, mit 55 Sekunden Rückstand auf den Führenden. 

 

Ergebni
01 D. Teuns                            4:12:41
02 G. Martin                             +0:00
03 J. Fuglsang                          +0:13
16 E. Buchmann                       +0:44

 

Reaktionen im Ziel
„Ich fühlte mich ganz gut heute, und als die Attacken losgingen, bin ich mitgegangen. Wir wussten, dass heute ein Tag für Fluchtgruppen sein würde. In der Gruppe haben wir gut zusammengearbeitet und als diese dann zerfiel, versuchte ich es erneut mit einer Attacke. Leider ging es sich nicht ganz aus. Im letzten Anstieg, auf den letzten Metern, ist dann einfach alles auseinandergebrochen, und mir fehlte es dann einfach etwas an Power, nachdem ich den gesamten Tag in der Gruppe war. Ich fuhr mein Tempo und versuchte keine wichtige Zeit zu verlieren. Morgen ist eine Etappe für Sam, dann kommt das Zeitfahren.“ – Emanuel Buchmann 
 

„Es war eine schwere Etappe mit vielen Bergen und schlechten Wetterbedingungen. Wir wollten ein offensives Rennen gestalten und ein gutes Etappenergebnis erzielen. Somit schickten wir unsere beiden Kletterer in die Fluchtgruppe. Es war eine sehr starke Gruppe vorne, und Team Ineos kontrollierte im Feld den Abstand. Am letzten Anstieg hatte das Rennen seinen Höhepunkt, doch Emanuel kämpfte weiter und kam einige Sekunden hinter dem Etappensieger ins Ziel. Dennoch ein starkes Ergebnis nachdem er den gesamten Tag über in der Spitzengruppe war. Wenn man es nicht versucht, kann man auch nichts gewinnen.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter 
 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mit Rang vier in Toulouse verteidigt Peter Sagan das Grüne Trikot auch auf der 11. Etappe der Tour de France
Seitenwind wirbelt Gesamtwertung der Tour de France durcheinander: Emanuel Buchmann rückt auf Rang fünf vor
Starke Flucht von Lukas Pöstlberger bleibt auf der neunten Tour de France Etappe unbelohnt
Sagan holt Rang fünf, Buchmann rückt in die Top Ten der Gesamtwertung der Tour de France vor