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Pressemeldungen | 22.07.2021

BORA - hansgrohe zeigt offensive Fahrweise auf der dritten Etappe der Tour de Wallonie

 

Nach der gestrigen sprinterfreundlichen Strecke, stand heute eine 177 km lange Etappe, deren Startort kurzfristig von Plombières nach Signal de Botrange verlegt werden musste, auf dem Programm. Kurz nachdem die Fahrer den Ort verlassen hatten, wartete der höchste Punkt Belgiens auf das Peloton, ehe es auf den folgenden 160 km ständig auf und ab ging bis zur Schlussrunde, wo der steile Anstieg des Côte de Befee nur wenige Kilometer vor dem Ziel in Erezée überquert werden musste. Die Fluchtgruppe des Tages, die zwischenzeitlich rund 6 Minuten Vorsprung erarbeitete, konnte heute keinen Sieg verbuchen, denn alle Ausreißer wurden vom Feld 30 km vor dem Ziel wieder gestellt. Im finalen Anstieg attackierte eine kleine Gruppe, zu der Patrick Gamper aufschließen konnte, aber kurze Zeit später wurde er vom Feld wieder eingesammelt. Auf den finalen 8 km setzte sich dann eine kleine Gruppe um Matteo Fabbro ab, doch als am Ende ein Duo abermals attackierte, musste der italienische BORA - hansgrohe Fahrer die beiden ziehen lassen. Beim Sieg von Q. Simmons, musste sich Matteo mit dem 26. Rang begnügen.

 

Ergebnis

01 Q. Simmons    4:07:19

02 S. Dewulf            +0:01

03 A. Renard            +0:13

26 M. Fabbro           +0:25

 

Reaktionen im Ziel

„Es war ein schweres Rennen aber ich habe mich gut gefühlt. Das ganze Team hat einen guten Job gemacht und ich hatte vor dem Finale noch einige meiner Teamkollegen bei mir. Auf den letzten Kilometern gab ich alles, aber die Anstiege waren etwas zu kurz für mich und das Feld hat uns dann wieder eingeholt. Danach attackierte erneut eine kleine Gruppe und konnte den Sieg unter sich ausmachen. Ich glaube, meine Form ist besser als angenommen, zumal ich eine Rennpause hatte. Ich bin jetzt jedenfalls bereit mich neuen Anforderungen zu stellen." - Matteo Fabbro 

 „Nachdem wir jetzt zwei Tage für die Sprinter hatten, war heute ein Tag für die Klassikerfahrer. Wir hatten keine ausgewiesenen Klassikerspezialisten hier und so haben wir geplant, dass wir ein sehr offensives Finale fahren, vor allem für Matteo Fabbro, Cesare Benedetti und Patrick Gamper. Die Jungs haben das ja gut umgesetzt. Unser Ziel war, möglichst kräfteschonend auf die beiden Schlussrunden zu kommen, und dann eingangs der letzten Runde immer wieder was zu versuchen, das hat ganz gut geklappt. Vor allem Matteo ist sein sehr offensives Rennen gefahren. In den steileren Anstiegen konnte er sich mehrmals in einer kleinen Gruppe absetzen, aber am Ende war es kein Tag für die reinen Bergfahrer, sondern für richtige Klassikerspezialisten und er wurde wieder eingeholt. Aber er hat die Taktik super umgesetzt und ist ein beherztes und starkes Rennen gefahren. Leider waren die Anstiege ein bisschen zu kurz für ihn. Patrick ist auch im schweren Finale sehr gut gefahren. Am Ende ist das Ergebnis, das wir uns erhofft haben, oder das die Jungs verdient hätten, dabei nicht herausgekommen. Aber so ist Radsport. Morgen wird es wieder ein Tag für die Sprinter und wir werden versuchen, noch mal ein aggressives Rennen zu fahren und eine gute Platzierung herauszuholen." - Christian Pömer, Sportlicher Leiter

 

 

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