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Pressemeldungen | 13.05.2022

7. Etappe des Giro: Lennard Kämna verliert Blaues Trikot, alle BORA-hansgrohe Klassementfahrer erreichen sicher das Ziel

Nach einem eher ruhigen Tag gestern, versprach die heutige Etappe vom Profil her ein weit interessanteres Rennen. Mit 4,510 Höhenmetern auf der 196 km langen Strecke zwischen Diamante und Potenza wartete eine anspruchsvolle Etappe über den südlichen Apennin auf das Peloton. Nach 35 km kam es zu den ersten Attacken, und auch Lennard Kämna versuchte wegzukommen, doch das Feld reagierte auf alle Angriffe bis sich nach rund 70 gefahrenen Kilometern eine 7-köpfige Ausreißergruppe erfolgreich absetzen konnte. Eine reduzierte Spitzengruppe machte den Sieg dann letztlich unter sich aus, während Lennard Kämna dahinter im Feld Sechster wurde. Damit bleibt er Gesamtzweiter, musste aber sein Blaues Trikot, nach drei Tagen als Führender der Bergwertung, an den Tagessieger K. Bouwman abgeben. Alle BORA - hansgrohe GC Fahrer überquerten die Ziellinie in Potenza ohne Zeitverlust auf die anderen Klassementfahrer.

 

Ergebnis

01 K. Bouwman         5:12:30

02 B. Mollema              +0:02

03 D. Formolo              +0:02

06 L. Kämna                 +2:59

28 W. Kelderman         +2:59

30 E. Buchmann           +2:59

31 J. Hindley                 +2:59

 

Reaktionen im Ziel

„Heute war es die erste wirklich schwere Etappe. Es war auch ziemlich warm und das war ein Faktor im Rennen. Aber alles ging ganz gut und unsere drei GC Fahrer kamen gut durch und waren immer in einer guten Position. Sie blieben immer am Hinterrad der anderen GC Teams. Wir versuchten auch mit Lenni in eine Ausreißergruppe zu kommen, aber da er Zweiter in der Gesamtwertung war, ließen sie ihn nicht weg. Danach galt es die Etappe zu überleben und gut durch den Tag zu kommen. Alle haben einen guten Job gemacht, Giovanni fuhr stark und blieb bei unseren GC Fahrern bis zum Schluss. Wir hatten die Idee etwas im Finale zu unternehmen, um vielleicht das Rosa Trikot zu erobern. Aber als wir im Finale ankamen und INEOS Grenadiers das Tempo verschärfte, sahen wir, dass wir am Ende keine Chance haben werden und haben es dann auch nicht versucht." - Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

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