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Pressemeldungen | 18.04.2021

Maximilian Schachmann fährt aufs Podest beim Amstel Gold Race

Dieses Jahr gab es eine Veränderung der Streckenführung beim Amstel Gold Race, dem Auftakt der Ardennen-Woche. 219 km, 38 Anstiege, und knapp 2,800 Höhenmeter mussten auf einem Rundkurs östlich von Maastricht gemeistert werden. Nachdem sich nach dem Start in Valkenburg eine 10-Mann starke Ausreißergruppe gebildet hatte, die rund 4 Minuten Vorsprung aufs Feld herausfahren konnte, blieb das Renngeschehen für lange Zeit unverändert. Mit noch 80 km bis zum Ziel beteiligte sich BORA - hansgrohe dann verstärkt an der Nachführarbeit und der Abstand zur Spitze begann zu schmelzen. Auf den nächsten Runden wurde ein aggressives Rennen gefahren, während mehrere Fahrer durch die Tempoverschärfung den Anschluss ans Feld verloren. Mit 50 km bis zum Ziel waren Maximilian Schachmann und Cesare Benedetti in einen Sturz verwickelt, aber Max konnte wenig später wieder zum Feld aufschließen. Auf der vorletzten Runde attackierte Ide Schelling aus dem Feld heraus, wurde allerdings im ersten Teil des Anstiegs zum Cauberg wieder eingefangen. Wenig später explodierte das Rennen und es gelang Maximilian in die erste Gruppe zu kommen. Der Berliner versuchte mit etwas mehr als einem Kilometer zum Ziel aus dem führenden Trio zu attackieren, konnte aber seine Kontrahenten letztlich nicht abschütteln. Im Sprint in Berg en Terblijt setzte sich dann Van Aert nach einer Fotofinish Entscheidung vor Pidcock durch, während Max den 3. Platz belegte. Teamkollege Ide Schelling wurde als kämpferischster Fahrer ausgezeichnet.

 

Ergebnis

01 W. Van Aert           5:03:27

02 T. Pidcock                +0:00

03 M. Schachmann       +0:00

04 M. Matthews           +0:03

 

Reaktionen im Ziel 

„Ich wusste, dass es in der Gruppe sehr schwer sein würde zu gewinnen. Ich wollte dann natürlich etwas probieren, und hab es auch mit 1,500m bis zum Ziel versucht, denn ich glaubte, dass ich damit die beste Chance hätte. Leider hat es aber nicht geklappt, denn Van Aert klemmte sich sofort an mein Hinterrad. Trotzdem war es ein sehr schönes Rennen, obwohl ich gerne Zuschauer am Straßenrand dabei gehabt hätte. Aber ich bin froh und dankbar, dass wir trotz allem doch heute ein Rennen fahren konnten." - Maximilian Schachmann

„Das war ein super gutes Rennen vom ganzen Team. Wir wollten im Finale ein offensives Rennen fahren und dann das mit Max als Leader zu Ende bringen. Diesen Plan haben wir heute auch sehr gut umgesetzt. Alle Jungs haben ihr Bestes gegeben und mit dem 3. Platz sind wir sehr zufrieden. Max hat noch einmal probiert auf den letzten Kilometern zu attackieren, konnte die Zwei aber nicht abhängen. Der 3. Rang ist aber ein super Resultat und Zeugnis für die gute Arbeit des ganzen Teams." - Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

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