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Team News | 04.08.2022

Hindley, Kelderman und Buchmann im Spitzenfeld auf der ersten Bergetappe der Burgos-Rundfahrt

Mit dem Picon Blanco wartete heute ein erster echter Härtetest auf die Kletterer im Feld der Burgos-Rundfahrt. Nach rund 30 Kilometern setzte sich eine Spitzengruppe vom Feld ab und konnte bis zum Fuße des Picon Blanco drei Minuten Vorsprung herausfahren. Im Anstieg flog sowohl die Spitze als auch das Feld völlig auseinander. P. Sivakov attackierte gemeinsam mit A. Lopez, während in der Verfolgergruppe Hindley, Kelderman und Buchmann auf das Tempo drückten. Alle drei BORA – hansgrohe Co-Kapitäne machten heute einen starken Eindruck und investierten auch viel in die Verfolgung nach der Abfahrt, als Lopez abgehängt war und Sivakov zum verbliebenen Ausreißer aufschließen konnte. Das Duo rettete am Ende 28 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Sivakov ist damit neuer Gesamtführender, während Hindley nun auf Rang fünf und Kelderman auf Rang acht liegen. 

 

Ergebnisse

01       B. Tronchon                       3:42:17

02       P. Sivakov                           + 0:00

03       A. Valverde                         + 0:28

12       W. Kelderman                   + 0:28

13       E. Buchmann                     + 0:28

15       J. Hindley                           + 0:28

 

Von der Ziellinie

“Zum Glück hatte der Sturz gestern keine schweren Folgen, ich habe mich heute eigentlich recht gut gefühlt. Als Sivakov attackiert hat, konnte ich einfach nicht mitgehen. Aber ich denke, wir alle drei sind ein gutes Rennen gefahren. Wir haben versucht, noch im Anstieg das Tempo hochzuhalten und nach der Abfahrt haben wir weiter aufs Tempo gedrückt. Sivakov war heute einfach zu stark. Aber wir sind noch in Schlagdistanz und ich merke, wie meine Form von Tag zu Tag besser wird.” – Wilco Kelderman

“Es war klar, dass der Picon Blanco heute eine gute Gelegenheit für Attacken sein würde. Darum war schon die Position vor dem Berg sehr wichtig und speziell Gampi hat da einen guten Job gemacht. Wir waren dann mit unseren drei Jungs gut in der Gruppe dabei, aber als Sivakov attackiert hat konnte, nur Lopez folgen. Nach der Abfahrt haben wir viel in die Verfolgung investiert, aber nur EF ist mitgefahren. Am Ende war Sivakov nicht mehr einzuholen, der war heute der Beste. Aber das Rennen ist noch offen und am letzten Tag bei der Bergankunft ist noch vieles möglich, denn wir sind mit allen drei Jungs nah dran.” – Jens Zemke, sportlicher Leiter

 

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