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Team News | 17.03.2017

Erik Baska landet auf Platz 12 nach einem hektischen Sprint bei Handzame Classic.

Nach vielen Attacken in der ersten Rennhälfte bei den Handzame Classics heute, übernahm BORA – hansgrohe die Tempoarbeit im Feld und formierte sich um Erik Baska für den finalen Sprintzug. In einem turbulenten Sprint mit harten Positionskämpfen landet Erik auf dem 12. Platz.

 

Das Handzame Classic Rennen, das zum „Napoleon Games Cup“ gehört, fand heute in der belgischen Provinz Westflandern statt. 192,7 relativ flache Kilometer von Bredere nach Kortemark warteten auf das Fahrerfeld.

Gleich von Beginn an gab es immer wieder Attacken aus dem Feld. Während dem gesamten Rennen versuchten Fahrer sich vom Hauptfeld zu distanzieren, keine Gruppe schaffte es genügend Vorsprung zum Feld herzustellen. Bei ca. 80 Kilometer vor dem Ziel gelang es einem Duo schließlich sich abzusetzen. Dem Feld schien der Ausreißversuch nicht zu gefallen. Lukas Pöstlberger war Initiator und machte sich mit drei anderen Fahrern auf den Weg, auf das Duo aufzuschließen.

Es brauchte nur einige Minuten und aus dem Duo wurde nun eine sechsköpfige Spitzengruppe mit einem Vorsprung von bis zu einer Minute zum restlichen Feld. Das verkleinerte Hauptfeld verschärfte das Tempo und versuchte die Gruppe einzuholen. Auf der letzten Runde kam es zum Zusammenschluss der beiden Gruppen. BORA – hansgrohe setzte sich an die Spitze des Feldes und erhöhte das Tempo. Das Team arbeitete gut zusammen und begann sich um Erik Baska für den finalen Sprint zu formieren.

Der letzte Kilometer war äußerst hektisch und von harten Positionskämpfen gezeichnet. Die BORA – hansgrohe Sprinter verloren kurz den Kontakt zueinander, Erik klemmte sich an das Hinterrad der Kontrahenten. Der junge Norweger Alvorsen Kristoffer holte sich den Sieg. Erik landete auf den 12. Platz.

André Schulze, sportlicher Leiter fasste das Rennen im Ziel nochmals zusammen. „Die Jungs haben heute wirklich eine starke Leistung abgeliefert. Rudi und Pascal waren in der ersten Gruppe, Lukas dann auch in einer Spitzengruppe. Wir waren das gesamte Rennen über auf der Höhe des Geschehens und haben das Rennen mitbestimmt. Das Finale war wahnsinnig hektisch und die Jungs haben kurz den Kontakt zueinander verloren, das kann passieren. Dennoch sind sie heute echt stark gefahren.“

 

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