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Pressemeldungen | 18.05.2019

Peter Sagan sprintet auf Platz 2 in Pasadena, Schachmann und Großschartner beenden in den Top Ten die Tour of California

Die letzte Etappe der 14. Austragung der Tour of California ging in Pasadena nach vier Schlussrunden zu ende. Doch bevor der Sieger der Rundfahrt feststand, mussten die Fahrer 141 km und eine Bergwertung der 3. Kategorie in Angriff nehmen. 
Schon nach wenigen Kilometern lösten sich immer wieder Gruppen vom Feld. Heute vertrat Maximilian Schachmann das Team aus Raubling in diesen Fluchtgruppen. Nachdem seine starke Attacke gestern leider nicht mit einem Top-Ergebnis gekrönt wurde, wollte Maximilian heute noch einmal alles geben, um sich noch einen Platz in den Top 10 der Gesamtwertung zu sichern. 18 km vor dem Ziel dominierte Maximilian zusammen mit vier weiteren Fahrern das Rennen. Doch ihr Vorsprung war zu gering, und so kam es 8 km vor dem Ziel zum Zusammenschluss.Die Sprinterteams begannen nun langsam mit ihrem Lead-out für den anstehenden Massensprint. 
Auf der vorletzten Runde war das Tempo hoch und viele kämpften um ihre Positionen. BORA – hansgrohe brachte ihren Sprinter Peter Sagan in eine gute Ausgangslage für den kommenden Sprint. Als das Rennen in die letzte Kurve einbog, setzte sich Peter an das Hinterrad eines Kontrahenten. In einem sehr hektischen Finale musste sich der slowakische Meister knapp geschlagen geben und sprintete auf einen starken 2. Platz. 
Beide Klassement-Fahrer bewiesen immer wieder Kampfgeist und eine starke Form und beenden die Tour of California in den Top Ten der Gesamtwertung. Felix Großschartner wurde Achter, Teamkollege Schachmann schaffte aufgrund der gesammelten Bonussekunden den Sprung in die Top 10 und belegt den 10. Platz.

 

Etappe
01 C. Bol          2:53:16
02 P. Sagan         +0:00
03 J. Philipsen   +0:00


Gesamtklassement
01 T. Pogačar                32:55:12
02 S. Higuita                     +0:16
03 K. Asgreen                   +0:17
08 F. Großschartner           +1:18
10 M. Schachmann            +1:23

 

Reaktionen im Ziel
„Es war eine chaotische Etappe mit vielen Attacken und Bewegungen in der Fluchtgruppe und Peloton. All das machte es schwer aber am Ende war das Feld zusammen und wir gingen auf die letzte Schlussrunde in Pasadena, wo ein Massensprint stand an. Ich war gut positioniert, habe aber zu spät auf Bols Attacke reagiert. Ich denke, ich kann zufrieden sein mit meiner Performance hier, aber auch mit der Leistung des Teams. Wir hatten einen Sieg, zwei Podiumsplätze und gaben unser Bestes.“  - Peter Sagan  
 

„Nachdem ich gestern kurz vor dem Ziel gestellt worden bin, ging ich heute mit dieser Wut in die heutige letzte Etappe. Ich bin einfach nur gefahren und wollte die Bonussekunden sammeln. Ich denke, dass wir in der Gruppe vorne waren, half auch den Jungs hinten, vor allem Peter, da das Peloton hart gefahren ist. Einige Sprinter litten dann am Berg. Schade, dass Peter nicht gewonnen hat.“ – Maximilian Schachmann 
 

„Ich wollte meinen achten Gesamtrang verteidigen, daher musste ich heute bei allen anderen Klassement-Fahrer bleiben. Ich konnte mitgehen, als diese am Berg attackierten. Ich bin zufrieden mit meinem 8. Platz, denn es war schon eine sehr schwere Tour of California.“ – Felix Großschartner
 

„Wir wussten, dass es eine harte Etappe wird, aber auch, dass Peter die Form hat über die Berge zu kommen und dann für einen Sprint in Pasadena bereit ist. Zur selben Zeit wollten wir, dass Maximilian noch in die Top 10 kommt, daher mussten wir in die Gruppe gehen und Bonussekunden sammeln. Genau das hat Maximilian auch gemacht, und war beinahe die gesamte Etappe in der Fluchtgruppe und hat attackiert. Die erste Gruppe hatte mehr als zwei Minuten aber UAE Emirates und EF Education First gaben das Tempo im Feld vor, um die Spitzengruppe zu stellen. Alle Gruppen wurden schließlich gestellt und Maximilians enormer Einsatz brachte ihm den 10. Platz in der Gesamtwertung. Zur gleichen Zeit, arbeiteten Daniel, Oscar und Juraj für Peter. Leider hatte Juraj im Finale einen Platten, aber Daniel fuhr den Sprint für Peter an, der dann auf Platz zwei sprintete. Ich denke, wir können zufrieden sein mit unseren Plätzen in der Gesamtwertung. Es war vermutlich eine der schwersten Austragungen, die wir je gefahren sind. Viele lange Berge und lange Etappen. Peter gewann eine Etappe, Felix und Maximilian zeigten eine tolle Form und das gesamte Team hat einen guten Job erledigt.“ – Jan Valach, sportlicher Leiter

 

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