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Pressemeldungen | 10.07.2017

Keine Brüche bei Rafal Majka, dennoch muss der BORA – hansgrohe Leader die Tour de France aufgeben.

Nach seinem schweren Sturz gestern in einer der Abfahrten leidet der BORA – hansgrohe Leader an schweren Prellungen und großflächigen Hautabschürfungen. Gemeinsam mit seinem Team BORA – hansgrohe, wurde die Entscheidung getroffen, die Tour de France zu verlassen. Nach einer Erholungsphase wird sich Majka nun auf den Rest der Saison vorbereiten.

„Heute habe ich am ganzen Körper Schmerzen. Aber ich hatte auch Glück, dass ich mir nichts gebrochen habe. Ich kann nicht genau erklären, wie es zu dem Sturz kam. Ich habe nicht gebremst, mein Vorderrad ist einfach weggerutscht. Auch Risto, unser Mechaniker, ging fast zu Boden, als er mir das Ersatzrad brachte. Es muss Öl oder etwas Ähnliches auf der Straße gewesen sein, anders kann mir das nicht erklären. Ich möchte mich bei meinem Team BORA – hansgrohe bedanken, alle habe gewartet, aber wir haben Emanuel gleich wieder losgeschickt, um unsere Chancen in der Gesamtwertung zu retten. Jay hat mich dann an eine größere Gruppe herangebracht. Mein Dank geht auch an Michal Kwiatkowski, der mir am Ende geholfen hat. Nach diesem schweren Sturz macht es einfach keinen Sinn mehr weiterzukämpfen. Ich kann kaum atmen wegen der Schmerzen. Wir mussten eine kluge Entscheidung treffen, für meine Gesundheit und den Rest der Saison. Ich werde nun erst einmal eine Pause einlegen, um mich zu erholen, danach werde ich mich auf den Rest der Saison vorbereiten.“ – Rafal Majka

„Direkt nach der Etappe sind wir mit Rafa in den medizinischen Truck der Tour gegangen. Dann haben wir uns aber entschieden im Krankenhaus weitere Untersuchungen durchzuführen, um sicher zu gehen, dass vor allem seine Wirbelsäule OK ist. Er hat schwere Prellungen erlitten, und hat großflächige, tiefe Hautabschürfungen. Für die Gesundheit des Fahrers war es sicherlich die beste Entscheidung ihn aus dem Rennen zu nehmen. Er braucht jetzt erst einmal genügend Erholung.“ – Jan-Niklas Droste, Team Arzt

„Ein weiterer Rückschlag für uns hier an der Tour. Wir haben zwar mit Peter eine Etappe gewonnen, aber vom Glück sind wir sicherlich nicht verfolgt. Das Wichtigste ist, dass Rafal sich jetzt in Ruhe vollständig erholen kann. Sein Fokus liegt nun auf der Vuelta.“ – Enrico Poitschke, Sport Direktor

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