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Pressemeldungen | 14.03.2021

Maximilian Schachmann zum zweiten Mal Gesamtsieger bei Paris-Nice

Aufgrund einer Streckenveränderung begann die verkürzte Schlussetappe in Plan-de-Var und endete nicht auf der traditionellen Promenade des Anglais in Nizza, sondern in Levens im Hinterland der Küstenstadt. BORA - hansgrohe wollte auf der letzten Etappe den zweiten Gesamtplatz von Maximilian Schachmann sichern und der Berliner zeigte auch heute wieder seine Stärke. Während des Tages zeigte sich BORA - hansgrohe immer wieder an der Spitze des Feldes um das Rennen unter Kontrolle zu halten. Nachdem P. Roglič  zweimal zu Boden ging, fiel der Slowene zurück und schied im Kampf um den Gesamtsieg aus. Vorne im Feld wurde hart gefahren und Maximilian, der mittlerweile virtuell im Gelben Trikot war, gelang es im letzten Anstieg immer wieder Attacke  zu kontern und den Angriffen seiner Kontrahenten zu folgen. Im Sprint auf den letzten hundert Metern überquerte M. Cort Nielsen die Ziellinie als Erster, während Max zeitgleich den 10. Platz belegte und sich damit zum zweiten Mal hintereinander den Gesamtsieg bei Paris - Nizza sicherte. 

 

Ergebnis: Etappe

01 M. Cort Nielsen                  2:16:58     

02 C. Laporte                              +0:00

03 P. Latour                                 +0:00

10 M. Schachmann                     +0:00

 

Ergebnis: Gesamtwertung

01 M. Schachmann                   28:49:51

02 A. Vlasov                                +0:19

03 I. Izagirre                                +0:23

04 L. Hamilton                            +0:41

 

Reaktionen im Ziel

„Ich bin sehr glücklich über meinen Sieg in der Gesamtwertung. Allerdings habe ich etwas gemischte Gefühle. Die Ereignisse überschlugen sich heute und Primoz stürzte zweimal und verletzte sich. Zu Beginn des Rennens vor dem ersten Anstieg hatte ich auch einen Defekt, und ich musste sehr hart fahren um den Anschluss wieder zu finden. Wir versuchten auf Primoz zu warten, aber dann ging er zum zweiten Mal zu Boden und wir hatten eine kleine stark besetzte Spitzengruppe vor uns und wollten um den Tagessieg kämpfen. Mehrere Teams sind dann vorne voll gefahren und wir wollten unsere Platzierung nicht verlieren. Es war heute einfach verrückt. Ich weiss gar nicht, ob ich über den Sieg so voll glücklich sein soll, denn es ist nicht unbedingt zufriedenstellend so zu gewinnen. Natürlich war es dieses Jahr unser Ziel den Vorjahressieg zu verteidigen und jetzt stehe ich hier am letzten Tag im Gelben Trikot. Das war doch etwas unerwartet und ich bin etwas sprachlos. Vielen Dank auch an das ganze Team, das die ganze Woche super stark gearbeitet und mich gut unterstützt hat." - Maximilian Schachmann

„Am Anfang waren wir etwas nervös weil Max schon direkt vor dem Eingang zum ersten Berg einen Vorderradschaden hatte. Aber es gelang Pascal ihn zurückzubringen. Unsere Strategie war heute vorne zu fahren um den zweiten Platz in der Gesamtwertung zu sichern, und das hat auch gut funktioniert. Als Roglič dann stürzte haben wir das Tempo herausgenommen und sind weiter unser Rennen gefahren. Aber wir hatten insgesamt 15 Fahrer vor uns und es hat also für uns schon ein bisschen gebrannt, weil Barguil nur etwa zwei Minuten im GC hinter uns lag. Wir mussten dann fahren, um unseren zweiten Platz nicht zu gefährden. Es tut uns Leid, dass Roglič mit seinem Team dann nicht mehr aufschließen konnte. Es ist nicht schön, eine Rundfahrt auf diese Weise zu gewinnen, aber an unserer Strategie hatte sich nichts geändert. Wir wollten am letzten Anstieg heute nochmal auf Sieg fahren und unsere Jungs haben das auch gut umgesetzt, so wie wir das vorher besprochen hatten. Großes Kompliment an alle Jungs, die heute tief gegangen sind und alles gegeben haben, um unseren größten Rundfahrterfolg vom letzten Jahr zu verteidigen." Jens Zemke, Sportlicher Leiter

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