zurück zur Übersicht
Pressemeldungen | 29.05.2022

Traum vom Giro-Sieg wird wahr: Jai Hindley gewinnt erste Grand Tour für BORA-hansgrohe

Der Giro endete mit einem 17,4 km langen Einzelzeitfahren in Verona. Nach einem flachen Start folgte eine 4,5 km lange und fünf Prozent steile Steigung, bevor die Fahrer eine schnelle und technisch anspruchsvolle Abfahrt zum Ziel direkt am alten Amphitheater von Verona in Angriff nahmen. Jai Hindley, der erst gestern in spektakulärer Art und Weise das Rosa Trikot erkämpfte, ging heute mit einem 1:25 Minuten Zeitpolster auf die Strecke und erreichte, beim Sieg von M. Sobrero, die Ziellinie in einer Zeit von 23:55. Mit dieser Leistung war dem Australier der Gesamtsieg nicht mehr zu nehmen, er krönte sich zum ersten australischen Sieger der Italien Rundfahrt. Dies ist nicht nur der größte Sieg in Jais junger Karriere, sondern auch der erste Grand Tour Gesamtsieg von BORA - hansgrohe! Für das Team aus Raubling war es ein Giro d’Italia der in die Teamgeschichte eingehen wird. Emanuel Buchmann auf dem 7. Gesamtplatz, Lennard Kämnas Sieg auf der 4. Etappe am Ätna, der Etappensieg von Jai Hindley am Blockhaus und natürlich der überwältigende Gesamtsieg des Australiers. Dank einer geschlossen starken Performance über die letzten drei Wochen und der engen Zusammenarbeit des ganzen Teams ging für BORA - hansgrohe mit dem Gesamtsieg einer Grand Tour heute ein lang ersehnter Traum in Erfüllung.

 

Ergebnis: Etappe

01 M. Sobrero                           22:24

02 T. Arensman                         +0:23

03 M. van der Poel                    +0:40

13 L. Kämna                              +1:31

15 J. Hindley                             +1:31

 

Ergebnis: Gesamtwertung

01 J. Hindley                      86:07:19

02 R. Carapaz                         +1:18

03 M. Landa                            +3:24

07 E. Buchmann                     +13:19

 

Reaktionen im Ziel

„Den Giro gewonnen zu haben, das ist wirklich unglaublich. Ich habe mich heute auf dem Zeitfahrrad ziemlich gut gefühlt. Als ich die Abstände bei der Zeitmessung hörte, wusste ich, dass ich gut unterwegs war. Ich wollte die Abfahrt ziemlich vorsichtig angehen, aber dann habe ich bis zum Ende alles gegeben. Der Sieg hier ist ein wunderschönes Gefühl und es gibt so viele Emotionen. Im Hinterkopf hatte ich natürlich noch was 2020 bei der Rundfahrt geschehen war und um ehrlich zu sein, wollte ich nicht, dass sich das wiederholt. Letztes Jahr war es sehr, sehr schwer und ich habe wirklich hart dafür gekämpft, wieder hier zu sein. Aber ich wusste nicht, dass ich hier um den Sieg kämpfen würde. Vor zwei Tagen hörte ich, dass meine Eltern hierher kommen würden. Ich habe sie seit Anfang 2020 nicht mehr gesehen, deshalb war es heute etwas ganz Besonderes. Ich bin stolz Australier zu sein und ich bin glücklich diese Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Vielen Dank an das ganze Team, das mich hier so gut unterstützt hat." - Jai Hindley

„Jais’ Sieg ist ein toller Erfolg und wir sind alle sehr glücklich. Er hat sich während der drei Wochen sehr stark gezeigt und alle unsere Erwartungen erfüllt. Es ist unser erster Gesamtsieg bei einer Grand Tour und wir sind stolz darauf dies erreicht zu haben. Das ganze Team hat super zusammengearbeitet und alle haben jeden Tag ihr Bestes gegeben, um diesen Erfolg zu ermöglichen. Unser Team beendet die Italien-Rundfahrt mit dem Gesamtsieg und den zwei Etappensiegen - wir können damit sehr, sehr zufrieden sein!“ - Enrico Gasparotto, Sportlicher Leiter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Jordi Meeus 6. beim Omloop van het Houtland Middelkerke-Lichtervelde
Gooikse Pijl: Jordi Meeus wird in einem hektischen Finale Achter
Jordi Meeus gewinnt Primus-Classic
BORA – hansgrohe verpasst Topplatzierung im Sprint beim Kampioenschap van Vlaanderen