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Pressemeldungen | 11.05.2021

Emanuel Buchmann rückt weiter nach vorne im Gesamtklassement bei widrigen Wetterbedingungen auf der 4. Etappe des Giro d'Italia

Die heutige Etappe war die erste von zahlreichen bergigen Etappen und es musste reichlich geklettert werden auf den 186 km von Piacenza nach Sestola. Nach rund 70 flachen Kilometern zu Rennbeginn ging es auf den letzten 100 km ständig auf und ab, teils mit hohen Steigungsprozenten. Schlechte Wetterverhältnisse mit starkem Regen erschwerten zusätzlich die Rennbedingungen und erforderten erhöhte Aufmerksamkeit, um sturzfrei ins Ziel zu gelangen. Viele Teams wollten heute in eine Ausreißergruppe gelangen und nach 40 km konnte sich eine 25-Mann starke Gruppe formieren. In der schnellen Abfahrt nach der ersten Steigung setzte sich eine kleine Gruppe aus der Spitze ab, während das Hauptfeld, in dem BORA - hansgrohe fuhr, schon rund acht Minuten im Rückstand war. Im Schlussansieg zum Colle Passerino explodierte das Rennen und die bis dato Führenden wurden von einigen ihrer früheren Fluchtgefährten eingeholt. Das Team aus Raubling versuchte Emanuel Buchmann hier in eine gute Position zu bringen, um so wenig Zeit wie möglich in der Gesamtwertung zu verlieren. Allerdings verlor der Ravensburger etwas den Anschluss an die erste Gruppe der Favoriten, die sich im letzten Anstieg vom Feld absetzte. Zuletzt kämpfte sich J. Dombrowski aus der ursprünglichen Ausreißergruppe als Erster über die Ziellinie, während der Ravensburger auf dem 26. Platz landete, etwas mehr als 2 Minuten hinter dem Tagessieger. Damit rückte er auf den 29. Platz in der Gesamtwertung vor.

 

Ergebnis

01 J. Dombrowski     4:58:38

02 A. De Marchi            +0:13

03 F. Fiorelli                  +0:27

26 E. Buchmann            +2:11

 

Reaktionen im Ziel

"Es war ein wirklich harter Tag, erst recht mit dem Regen von Anfang bis Ende. Das Team hat mich während der ganzen Etappe sehr gut unterstützt und Felix war auch im Finale bei mir. Ich war nicht in der Lage, der ersten Gruppe zu folgen, die sich auf den letzten 500 Metern des letzten Anstiegs absetzte, und am Ende verlor ich einige Sekunden. Wir wussten im Voraus, dass diese Etappe nicht perfekt für mich ist, aber es gibt noch viele Etappen für uns bei diesem Giro." - Emanuel Buchmann 

„Unser Plan für heute war, Peter die Möglichkeit zu geben in die Fluchtgruppe zu gehen, um vielleicht Punkte zu holen. Das hat leider nicht geklappt, weil er genau zu diesem Zeitpunkt einen Reifenschaden hatte. Dann hat sich vorne diese große Gruppe vom Feld gelöst. Wir haben uns auf Emanuel konzentriert, und er ist auch im letzten Anstieg noch von Felix begleitet worden, der wirklich einen super Job gemacht hat. Am Ende kam Emu mit geringem Rückstand zu den GC-Favoriten an.“ – Jens Zemke, Sportlicher Leiter

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