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Pressemeldungen | 07.04.2021

Trotz aller Bemühungen keine Top-Platzierung für BORA-hansgrohe auf der 3. Etappe der Baskenland-Rundfahrt

Der 3. Abschnitt der Baskenland-Rundfahrt von Amurrio nach Emualde wartete auf der 176 km langen Strecke mit zwei Bergen der 3. Kategorie und einem der 2. Kategorie, sowie einem kurzen aber steilen Schlussanstieg auf. Nachdem die Ausreißergruppe, die für lange Zeit das Renngeschehen prägte, sich im schweren Finale nicht mehr gegen die Favoriten behaupten konnte, kam es im letzten Anstieg zu einer Reihe von Attacken aus der reduzierten Gruppe der Favoriten. BORA-hansgrohe war mit Maximilian Schachmann und Emanuel Buchmann vorne mit dabei, aber als eine starke 6-Mann Gruppe sich vom verdünnten Feld distanzierte, konnten die zwei deutschen Kletterer nicht kontern. Der Tagessieger kam dann aus der verkleinerten Gruppe, als Pogačar als Erster die Ziellinie überquerte, während Max und Emanuel mehr als 30 Sekunden später auf dem 14. bzw. 18. Rang ins Ziel kamen. Nach der heutigen Etappe rutschte Max in der Gesamtwertung vom 6. auf den 9. Platz in der Gesamtwertung ab. Nach einem Sturz auf den letzten Kilometern musste Teamkollege Wilco Kelderman leider das Rennen aufgeben.

 

Ergebnis

01 T. Pogačar        4:04:50

02 P. Roglič                  +0:00

03 A. Valverde             +0:05

14 M. Schachmann      +0:32

18 E. Buchmann          +0:36

 

Reaktionen im Ziel

„Wir wussten, dass es eine schwere Etappe sein würde. Nach den verschiedenen Attacken aus der reduzierten Gruppe im letzten Anstieg war das Tempo ziemlich hoch, und mit der steilen Schlussrampe, waren die sechs Fahrer vorne einfach zu stark und mehr war eben heute nicht drin." - Maximilian Schachmann 

„Bis zum Schlussanstieg sah es sehr gut für uns aus. Unsere Fahrer sind zusammengeblieben und haben einen sehr starken Eindruck gemacht. Leider kam bei der Einfahrt zum Schlussanstieg zu einem Sturz, und als Folge musste Wilco verletzungsbedingt das Rennen aufgeben. Das ist sehr schade, ihn wieder durch einen Sturz zu verlieren, gerade nachdem er erst kurz von einer Verletzung zurückgekommen ist. Bezüglich des Restes des Rennens, hat Max heute eine gute Leistung gezeigt. Wir haben vielleicht ein bisschen mehr erhofft, dass er zum Beispiel ganz vorne bei den ersten sechs Fahrern dabei sein könnte. Er ist jetzt auf den 9. Platz in der Gesamtwertung gerutscht, aber trotzdem eine solide Leistung heute." - Jens Zemke, Sportlicher Leiter

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