zurück zur Übersicht
Pressemeldungen | 24.02.2020

BORA-hansgrohe Fahrer nach schwieriger zweiter Etappe bei der UAE Tour in der Gesamtwertung weiter auf Schlagdistanz

Sprinter oder Bergfahrer – der Ausgang des heutigen zweiten Tagesabschnitts der UAE Tour 2020 war von Beginn an ungewiss. Die 168 Kilometer lange Etappe rund um Hatta fand auf welligem Terrain statt und endete mit einem sehr schweren Finale, das seinen Höhepunkt in dem bis zu 17 Prozent steilen Anstieg auf den Hatta Dam fand. Mit Pascal Ackermann als Gesamtführenden in seinen Reihen kontrollierte BORA-hansgrohe weite Teile des Rennens und half mit, den letzten Ausreißer des Tages, Leonardo Tortomasi, 23 Kilometer vor dem Ziel zu stellen. Auf den schwierigen letzten Kilometern lief alles auf ein Duell zwischen den Klassikerspezialisten und den Sprintern hinaus – mit dem besseren Ende für Letztere: Caleb Ewan gewann das schwere Finale hinauf auf den Hatta Dam und übernahm die Führung in der Gesamtwertung von Ackermann, der am Ende nicht mithalten konnte und das Ziel im Grupetto erreichte. Beste BORA-hansgrohe Fahrer wurden Rafal Majka und Patrick Konrad, die die Ziellinie als 16. und 17. überquerten.

Ergebnis

01 C.Ewan  4h18’16”
02 S.Bennett  + 0:02
03 A.Démare  + 0:04

16 R.Majka  s.t.
17 P.Konrad  s.t.

25 E.Buchmann  s.t.

Reaktionen im Ziel

"Heute war ein wirklich schwieriger Tag. Ich hatte ein paar Probleme mit der Hitze und fühle mich nicht richtig gut – trotzdem habe ich es probiert, auf Ergebnis zu fahren. Leider war das Tempo an dem langen Anstieg zehn Kilometer vor dem Ziel zu hoch, sodass ich nicht mehr vorne mithalten konnte. Nachdem ich die Spitzengruppe ziehen lassen musste, habe ich es lockerer angehen lassen, um Kräfte für die nächsten Tage zu sparen. Ich möchte mich bei meinen Teamkollegen für ihren Support bedanken, ich werde mein Bestes geben, um sobald wie möglich wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren." – Pascal Ackermann

"Wir haben heute eine doppelte Strategie verfolgt: Zum einen wollten wir Pascal Ackermann bei einer möglichen Sprintankunft unterstützen, zum anderen hatten wir auch Gregor Mühlberger, der ein solch schwieriges Terrain gerne mag, für ein härteres Finale auf der Rechnung. Mit dem Führungstrikot von Pascal in unseren Reihen kontrollierten wir das Rennen über weite Strecken, insbesondere Rüdiger Selig machte eine sehr gute Arbeit an der Spitze. Leider hatten am Ende weder Pascal noch Gregor gute Beine, weil sie mit der Hitze in der Wüste nicht so gut klarkamen. Aus diesem Grund fokussierten wir uns darauf, in der Gesamtwertung keine Zeit zu verlieren und die guten Ausgangspositionen von Emanuel Buchmann, Rafal Majka und Patrick Konrad im Klassement zu wahren, was uns sehr gut gelang." – Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter

Foto: Bettiniphoto

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Radsport-Glossar
Die Geschichte hinter dem Foto: Felix Großschartner, Sieger der Türkei-Rundfahrt
7 Stunden und 28 Minuten: Emanuel Buchmann bricht inoffiziellen Rekord bei Everest Challenge
BORA – hansgrohe bereitet Saison-Neustart im Ötztal vor