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U19 | 29.08.2022

Nach Erfolgen in Italien: Team Auto Eder bereit für den Radsport-Herbst

Romet Pajur gewinnt das Eintagesrennen „Trofeo Comune di Vertova“ und wird zudem Zweiter beim „Trofeo Emilio Paganessi“. Der Ex-Teamfahrer Cian Uijtdebroeks triumphiert außerdem bei der Tour de l’Avenir, dem wichtigsten Etappenrennen in der Kategorie U23.

Zwei schnelle Rennen zum Ende der Sommerpause – beim „Trofeo Comune di Vertova“ und beim „Trofeo Emilio Paganessi“ meldeten sich die Fahrer des Team Auto Eder wieder im Renngeschehen zurück – und das direkt mit großem Erfolg: Insbesondere der Este Romet Pajur präsentierte sich bei den beiden Eintagesrennen in der Gemeinde Vertova, rund 20 Kilometer nördlich von Bergamo, in Topform,

Beim „Trofeo Comune di Vertova“ setzte sich der 18-Jährige im Sprint einer kleinen Spitzengruppe vor dem Slowenen Natan Gregorcic und dem Lokalmatadoren Simone Gualdi durch. Am folgenden Tag hatte Pajur dann erneut die schnellsten Beine im Sprint: 54 Sekunden hinter dem Dänen Tobias Svarre, der dem Feld als Solist enteilt war, gewann er beim 134 Kilometer langen „Trofeo Emilio Paganessi“ den Spurt des Hauptfeldes und sicherte sich so Platz zwei. Ebenfalls gut in Form präsentierten sich die Teamfahrer Mathieu Kockelmann (Luxemburg) und Martin Bárta (Tschechien): Kockelmann wurde beim „Trofeo Comune di Vertova“ Zehnter, Bárta schaffte Selbiges beim „Trofeo Emilio Paganessi“.

Die Fahrer des Team Auto Eder bewiesen damit, dass sie nach einer dreiwöchigen Sommerauszeit bereit sind für den Radsportherbst. Zur Vorbereitung auf die nächsten Ziele, zu denen unter anderem die U19-Weltmeisterschaft Ende September in Australien zählt, hatte Teammanager Christian Schrot seine Equipe in der vergangenen im Ötztal zu einem einwöchigen Trainingslager zusammengerufen. Bei besten Trainingsbedingungen spulten die Nachwuchsrennfahrer des WorldTeams BORA – hansgrohe nicht nur zahlreiche Kilometer, sondern auch viele Höhenmeter ab. Das nächste Rennen wird nun das renommierte Etappenrennen „Grand Prix Rüebliland“ ab 2. September in der Schweiz sein.

Erfolgreich verlief die vergangene Woche für das Team Auto Eder unterdessen auch abseits der gewohnten Rennstrecken: Der Deutsche Emil Herzog zeigte bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im französischen Les Gets, dass er auch im Gelände zu den besten Nachwuchsfahrern der Welt zählt und belegte im WM-Rennen Platz sechs. Nur ein unglücklicher Reifendefekt verhinderte dabei eine WM-Medaille für den Allgäuer. In der Kategorie U23 bewiesen wiederum die Ex-Teamfahrer Cian Uijtdebroeks (Belgien) und Luis-Joe Lührs (Deutschland) ihr Talent: Uijtdebroeks gewann die Gesamtwertung der als Tour de France der U23-Kategorie bekannten Tour de l’Avenir, einem neuntägigen Etappenrennen in den französischen Alpen. Lührs trug zudem für einen Tag das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.

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„Im Ötztal haben wir in der vergangenen Woche ein einwöchiges Trainingslager abgehalten, um uns intensiv für die Weltmeisterschaft in Australien im September vorzubereiten. Mit Emil Herzog (Deutschland), Mathieu Kockelmann (Luxemburg) und Romet Pajur (Estland) haben wir hier drei Fahrer mit Medaillenchance, die in sehr guter Verfassung sind. Romet hat das bei den beiden Eintagesrennen in Italien ja eindrucksvoll bestätigt. Zur Tour de l’Avenir: Das ist natürlich ein ganz toller Erfolg für unser Team und unsere Ausbildungsstruktur. Von der U19 über die U23 bis zu den Profis bieten wir hier wirklich ein perfektes Umfeld, um junge Rennfahrer auf eine spätere Karriere vorzubereiten. Dann solche sportlichen Erfolge zu erleben, macht mich sehr stolz.“ – Christian Schrot, Sportlicher Leiter Team Auto Eder

„Der Sieg von Cian Uijtdebroeks bei der Tour de l’Avenir ist ein herausragender Erfolg für die Ausbildungsstrukturen bei BORA – hansgrohe, angefangen beim Team Auto Eder für die U19-Kategorie bis hin zum WorldTeam. Es zeigt sich damit mehr als nur deutlich, dass unsere Jugendförderung Früchte trägt. Mit den aktuellen Fahrern des Team Auto Eder steht zudem bereits die nächste Generation an hoffnungsvollen Talenten in den Startlöchern. Das macht mich als Teammanager sehr stolz.“ – Ralph Denk, Teammanager BORA – hansgrohe  

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