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U19 | 30.08.2021

Fahrer des Team Auto Eder überzeugen beim Einsatz mit der Nationalmannschaft

Emil Herzog wird Zweiter bei der Friedensfahrt der Junioren, Cian Uijtdebroeks belegt Platz drei. Marco Schrettl rundet als Achter das gute Ergebnis der Auto-Eder-Fahrer ab.

Die internationale Friedensfahrt zählt zu den wichtigsten Etappenrennen im Junioren-Radsport – dementsprechend groß hatten sich die Fahrer des Team Auto Eder die von 26. bis 29. August ausgetragene Rundfahrt im Kalender angestrichen. Das Besondere: Da „Course de la Paix Juniors“, wie das Rennen durch Tschechien offiziell genannt wird, zum UCI Nations Cup zählt, gingen die Teamfahrer mit ihren Nationalmannschaften an den Start. Mit Matteo Groß, Emil Herzog, Daniel Schrag (alle Deutschland), Cian Uijtdebroeks (Belgien), Alexander Hajek und Marco Schrettl (beide Österreich) schickte die oberbayerische Equipe dabei gleich sechs Mannschaftsfahrer ins Rennen.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Emil Herzog sicherte sich durch konstante Platzierungen im Spitzenfeld Rang zwei in der Gesamtwertung, zehn Sekunden hinter dem Norweger Per Strand Hagenes. Auch das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers ging am Ende an Herzog. Auto-Eder-Talent Cian Uijtdebroeks, der das Einzelzeitfahren am zweiten Tag für sich entscheiden konnte, wurde am Ende Gesamtdritter mit 28 Sekunden Rückstand auf Hagenes. Ebenfalls stark präsentierte sich Marco Schrettl, der am Ende mit 1:34 Minuten Rückstand Gesamt-Achter wurde.

Das nächste Highlight für die Team-Auto-Eder-Fahrer sind nun die Europameisterschaften in Italien von 8. bis 12. September, die ebenfalls mit den Nationalmannschaften bestritten werden. Ihren nächsten Einsatz im Auto-Eder-Trikot werden die Nachwuchstalente am 18. September bei den deutschen Bergmeisterschaften bestreiten.

Stimmen zum Rennen

„Leider hinterließ ein Sturz am ersten Tag auf den folgenden Etappen ein paar Nachwirkungen, sodass beispielsweise das Zeitfahren am zweiten Tag nicht optimal für mich lief. Dementsprechend glücklich bin ich über das Endergebnis.“ – Emil Herzog

„Am ersten Tag wollte ich bei schlechtem Wetter kein Risiko eingehen und habe daher etwas Zeit verloren. Das Zeitfahren am zweiten Tag war dann richtig gut und ein sehr guter Test für die bevorstehenden Europameisterschaften. Am dritten Tag erlitt ich leider einen Raddefekt, der mich erneut etwas Zeit und Kraft gekostet hat. Unter diesen Umständen kann ich mit meiner Podiumsplatzierung in der Gesamtwertung sehr zufrieden sein. Ich freue mich nun auf die nächsten Rennen.“ – Cian Uijtdebroeks

Foto: Sportful/Ciara Redaschi (Symbolbild)

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