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U19 | 25.06.2019

Team Auto Eder Bayern Fahrer Lührs und Brenner sichern sich im Nationaltrikot Sprint- und Nachwuchstrikot bei der LVM Saarland Trofeo

Am letzten Donnerstag reisten einige Fahrer vom Team Auto Eder Bayern mit dem Nationalteam ins Saarland, um bei der LVM Saarland Trofeo 2019 teilzunehmen. Der Mannschaft gelang es, sich alle Wertungen zu sichern und ihre Führung im UCI Nations Cup weiter auszubauen. 


Die 1. Etappe führte über 100 km auf einem welligen Kurs. Die Spitzengruppe, die sich absetzen konnte, wurde kurz vor dem Finale gestellt. Daraufhin attackierte erneut eine Gruppe, diesmal war Team Auto Eder Bayern Fahrer Brenner in dieser Gruppe vertreten. Im Sprint musste sich Brenner nur knapp von einem Norweger geschlagen geben, sicherte sich aber das Nachwuchs- wie auch das Sprinttrikot.
Aus dem Hauptfeld, das knapp eine Minute Rückstand hatte, konnte Luca Dressler in die Top-20 sprinten. 

Die zweite Etappe war etwas anspruchsvoller als am Tag zuvor, dennoch war das Tempo hoch. In der ersten Spitzengruppe des Tages war Leslie Lührs vertreten und sicherte sich wichtige Punkte bei den diversen Berg- und Sprintwertungen. Rund 10 km vor dem Ziel wurde die Gruppe mit Leslie Lührs eingeholt, dennoch waren noch 9 Fahrer vorne, die das Rennen unter sich entschieden. Marco Brenner beendete die Etappe auf Rang 10, und rutschte in der Gesamtwertung auf den 8. Platz ab.

Die 3. Etappe bestand aus zwei Halbetappen. Die erste Halbetappe waren vier Runden á 20km. Marco Brenner lancierte einige Attacken und konnte sich schließlich mit einigen anderen Fahrern absetzen. In weiterer Folge setzte Brenner erneut eine Attacke. Doch das Peloton ließ nicht nach und stellte ihn 7 km vor dem Ziel. Teamkollege Leslie Lührs konnte sich im Massensprint durchsetzen und erreichte Rang 2.

Am Nachmittag stand das Mannschaftszeitfahren auf dem Programm. Die Etappe wurde in Frankreich gestartet, Zielort war jedoch wieder auf heimischen Boden. 31 km galt es zu bewältigen. Das deutsche Nationalteam fuhr ein sehr starkes Rennen und konnte den Sieg einfahren. Im Gesamtklassement kletterten nun drei deutsche Fahrer in die Top 3, Wilksch, Brenner und Ballerstadt. 

Luca Dressler, der für die Regionalmannschaft Thüringen startete, wurde ein Spitzenergebnis durch einen Sturz eines Teamkollegen leider genommen. Ähnlich auch bei Sven, der für die pfälzische Wipotec Mannschaft startete, sie waren direkt nach dem Start aufgrund eines Defektes in Unterzahl geraten.

121 km warteten am letzten Tag auf die Fahrer. Natürlich war die deutsche Nationalmannschaft, die Favoriten, hatten sie doch alle Trikots in ihren Reihen. Von Anfang an wurde attackiert und durch die Hilfe von den Regionalmannschaften konnten alle Attacken erfolgreich verteidigt werden. Dem Nationalteam, mit Beteiligung der Team Auto Eder Bayern Fahrern, gelang es, alle Wertungen zu verteidigen und sich somit den Gesamtsieg der Rundfahrt zu holen. 

Gesamtwertung - Hannes Wilksch 
Sprintwertung - Leslie Lührs
Bergwertung – Georg Steinhauser 
Nachwuchswertung – Marco Brenner

 

„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung beim UCI Nations Cup. Die erste Etappe war mir nahezu auf den Leib geschneidert, doch leider konnte ich in der rennentscheidenden Situation gegen Ende aus taktischen Gründen nicht mit in die Spitzengruppe springen und um den Tagessieg kämpfen. Die zweite und schwerste Etappe der Rundfahrt begann für mich direkt nach 2 km, in der 8-köpfigen Gruppe des Tages, die gut zusammenarbeitete und lange über 3 Minuten Vorsprung hatte. Und konnte 2 von 3 Sprintwertungen gewinnen. 4 km vor dem Ziel wurde die Gruppe jedoch leider gestellt, und ich bereitete mit letzten Kräften noch das Finale im 3 km langem Schlussanstieg für das Team vor. Auf der dritten Etappe konnte ich mir in der Zielankunft im Schlusssprint Rang 3 sichern. Das Mannschaftszeitfahren verlief für uns sensationell und wir konnten mit reichlich Vorsprung die Gesamtführung übernehmen. Am letzten Tag konnten wir die Gesamtführung verteidigen und ich konnte im Kampf um das Sprinttrikot, wichtige Punkte sammeln und den Sack um das Trikot zu machen! Es war wirklich eine sehr harte Rundfahrt, sie war stark besetzt aber es hat Spaß gemacht! Jetzt bin ich aber sehr froh es geschafft zu haben und eine kleine Pause einzulegen!“ – Leslie Lührs 
 

„Für meinen ersten UCI Nations Cup bin ich wirklich sehr zufrieden, da ich mich mit den internationalen Top-Leuten messen konnte und ich in der Rundfahrt viel lernen konnte.“-Sven Zurawski 

 

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