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U19 | 12.08.2019

Marco Brenner sprintet auf Rang 5 bei der Junioren Europameisterschaft in Alkmaar 

Einige Fahrer vom Team aus Raubling reisten in den Farben der Nationalmannschaft nach Alkmaar, um bei den Europameisterschaften der Junioren teilzunehmen. 

 

Das Rennen wurde am Freitag gegen 16:00 gestartet. Es galt 100 km auf einem welligen Stadtkurs mit einem 1 km langen Pavé Stück zu bewältigen. Die Mannschaft aus Deutschland ging mit einer offensiven Renntaktik ins Rennen.

Das Rennen war von Anfang an schnell und das Feld wurde durch den verwinkelten Kurs in der Innenstadt in die Länge gezogen. Das Rennen ging in die zweite Runde, als sich eine Gruppe von vier Fahrern sich absetzen konnte. Nach nur wenigen Kilometern konnte Team Auto Eder Bayern Fahrer Marco Brenner mit zwei weiteren Fahrern auf die Spitzengruppe aufschließen. Die Fluchtgruppe harmonierte, das Feld machte jedoch Druck und somit pendelte der Vorsprung immer um die 30 Sekunden.

Das Rennen raste in Richtung Ziel und die Spitzengruppe brach auseinander, ein deutscher Kollege der Team Auto Eder Bayern Fahrer schaffte den Sprung in eine neue Ausreißergruppe und sprintete auf Platz 2. 
Marco Brenner belegte am Ende des Tages, nach einer starken Leistung, den 5. Platz.

Leslie Lührs stürzte und musste das Rennen aufgeben, Untersuchungen ergaben glücklicherweise keine Brüche oder anderweitige schwere Verletzungen. Linus Rosner wurde auch durch einen Sturz aufgehalten aber erreichte das Ziel im zweiten Hauptfeld.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der Kurs war total flach, was mir eigentlich nicht so entgegenkommt. Dennoch wurde am Ende viel auf mich geschaut, was mir die Chancen auf eine Medaille nahm. Am Ende reichte es dann doch noch für den fünften Platz, bei der EM in meinem ersten Juniorenjahr. Und mit 5 Sekunden Vorsprung auf das heranbrausende Feld. Ballerstedt konnte Silber holen, was mich auch freut. Der Ukrainer der gewonnen hat, hatte am Ende einfach noch die frischesten Beine im Vergleich zu der Fluchtgruppe, die von Anfang an vorne war. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden.“
- Marco Brenner

 „Für mich waren die Europameisterschaften extrem enttäuschend. Wir hatten das Rennen gut unter Kontrolle und ich habe mich an diesem Tag wirklich gut gefühlt, doch dann stürzte ich bei sehr hoher Geschwindigkeit und musste das Rennen 25 km später verletzungsbedingt aufgeben. Untersuchungen im Krankenhaus haben ergeben, dass zum Glück der rechte Arm nicht gebrochen ist, und der Kopf keine Schäden davontrug, doch die Erholung wird sicher etwas Zeit brauchen.“ – Leslie Lührs 

"Ich wurde durch einen Sturz auf der Kopfsteinpflasterpassage ausgebremst, blockiert und habe den Kontakt zur Spitze des Rennens verloren. Es ist schade, dass ich die gute Form bei der EM nicht mit einem vorzeigbaren Ergebnis unterstreichen konnte. Als nächstes Rennen steht für mich der „WM Lehrgang“ und danach die beiden UCI Rennen in Italien an, bei denen ich mir mehr Rennglück erhoffe."- Linus Rosner

 

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