zurück zur Übersicht
Team News | 10.10.2021

BORA – hansgrohe beendet Saison bei Paris-Tour außerhalb der Top 20

Mit Paris-Tour stand heute das letzte Saisonrennen auf dem Programm von BORA – hansgrohe. Das Rennen war vor allem im Finale mit sieben Anstiegen und neun Schotterpassagen sehr selektiv. Nachdem im Seitenwind das Feld rund 70 km vor dem Ziel in zwei Gruppen zerfiel, wurde kurz danach eine frühe Fluchtgruppe in einem der ersten Schotter-Sektoren vom ersten Feld gestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte BORA – hansgrohe mit Maciej Bodnar und Patrick Gamper zwei Fahrer an der Spitze. Doch die Situation blieb unkontrolliert und wenig später setzte sich eine 3-Mann-Gruppe vom Feld ab. In der Folge attackierten immer wieder Fahrer, um zur Spitze aufzuschließen. BORA – hansgrohe verpasste diese Attacken und konnte am Ende nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen. Beim Sieg von A. Demare erreichte Patrick Gamper als Bester des Teams das Ziel kurz nach der ersten Verfolgergruppe. 

 

Ergebnisse

01       A. Demare              4:33:07 

02       F. Bonnamoure        + 0:00 

03       J. Stuyven               + 0:00

23       P. Gamper               +1:22

 

Von der Ziellinie

„Nachdem sich das Feld im Wind geteilt hatte, kam Jordi noch einmal mit einer kleinen Gruppe zurück. Ich wollte dann auf ihn acht geben, aber auf den Schotterpassagen war das Rennen völlig unübersichtlich. Mein Radio hat auch nicht mehr funktioniert und ich habe gar nicht mitbekommen, dass Jordi noch Defekt hatte. Aber zu diesem Zeitpunkt wäre ohnehin nicht mehr viel möglich gewesen. Ich habe dann zwei Kilometer vor dem Ziel noch aus meiner Gruppe attackiert, als sich alle angesehen haben. Ich habe mein Bestes versucht, mehr war leider nicht drin, auch wenn wir uns definitiv mehr erhofft hatten.“ – Patrick Gamper

„Also man muss eingestehen, dass wir heute leider nicht die Beine hatten, um ganz vorne in diesem harten Finale mitzufahren. In der Windkante hat sich das Feld geteilt, wir hatten Bodi und Gampi vorne, sind aber hinten für Jordi gefahren. Die Situation entspannte sich dann nur kurz, als die Gruppen wieder zusammenliefen, danach auf den Schotter-Sektoren war immer Vollgas. Etwa 20 km vor dem Ziel hatten wir Gampi in der dritten Gruppe, Jordi war kurz dahinter, hatte dann aber noch einen Defekt. Ganz nach vorne hätte es zu diesem Zeitpunkt aber wohl sowieso nicht mehr gereicht. Gampi konnte sich dann im Finale noch von seiner Gruppe absetzen, aber für mehr als Rang 23 hat es heute leider nicht gereicht.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Prolog geschafft: Von nun an geht das Camping-Leben los!
Zwiehoff und Kämna nehmen das Abenteuer Cape Epic in Angriff: Es ist hart, es ist wild, es verlangt dir alles ab, gibt dir aber unglaublich viel zurück
BORA-hansgrohe bei der Lombardei-Rundfahrt nicht im Spitzenfeld
BORA – hansgrohe beginnt ein neues Kapitel in der Teamgeschichte: Mit Ben Zwiehoff und Lennard Kämna tritt man bei der 17. Auflage des Cape Epic an