zurück zur Übersicht
Pressemeldungen | 14.05.2021

Pech für Peter Sagan im Sprintfinale der 7. Etappe des Giro d'Italia

Nach der gestrigen brutalen Bergetappe kamen auf der 178 km langen flachen Etappe von Notaresco nach Termoli entlang der Adriaküste die Sprinter wieder zum Zug. Die Strecke führte über einen kurzen aber recht anspruchsvollen Anstieg in Chieti, wo Peter Sagan beim letztjährigen Giro eine entschiede Attacke lancierte und letztlich als Solist einen spektakulären Etappensieg erkämpfte. Auf den finalen Kilometern gab es einige winkelige Straßen und eine kurze aber steile Rampe, die jedoch einem Massensprint nicht im Wege standen. Die Bemühungen der frühen dreiköpfigen Ausreißergruppe sich ins Ziel zu retten blieb unbelohnt, denn mit 15 km bis zum Ziel war sie wieder eingeholt. Für BORA - hansgrohe war es wichtig, dass Emanuel Buchmann vor den anspruchsvollen Etappen am Wochenende möglichst kräftesparend das Ziel erreichte, während Peter Sagan versuchte ein gutes Resultat einzufahren. Nach einem starken Lead-Out von Daniel Oss wurde Peter allerdings auf der Zielgeraden fast in die Bande gedrückt und konnte deshalb nicht mehr beim finalen Sprint mitmischen. Er überquerte die Ziellinie auf dem 14. Rang, während C. Ewan den Etappensieg holte.

 

Ergebnis

01 C. Ewan           4:42:12

02 D. Cimolai          +0:00

03 T. Merlier            +0:00

14 P. Sagan              +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Ich würde sagen, dass heute eine bittersüße Etappe war. Ich hatte starke Beine, ich habe mich gut gefühlt und das Team war fantastisch. Sie haben perfekt gearbeitet, um mich zu unterstützen und gut zu positionieren, besonders auf den schwierigen letzten Kilometern. Ich war in einer guten Position für den finalen Sprint, aber ein Fahrer vor mir hat mich fast gegen die Absperrungen gedrängt und da konnte ich leider nichts mehr machen." - Peter Sagan

 

„Heute war eine Sprintetappe, die Peter sehr gut lag. Das Finale war knifflig, mit einer scharfen Rechtskurve 1,5 km vor dem Ziel, gefolgt von einem kurzen und steilen Anstieg. Peter war sehr gut positioniert, die Jungs haben den ganzen Tag einen ausgezeichneten Job gemacht und Daniel Oss ist einen sehr guten Lead-Out gefahren. Leider wurde Peter auf den letzten paar hundert Metern von einem anderen Fahrer eingeklemmt, berührte die Absperrungen und das war das Ende von seinem Sprint." - Jan Valach, Sportlicher Leiter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Das BORA – hansgrohe Tour de France Kit feiert mit dem X BO den „next big step“ von BORA und 120 Jahre Hansgrohe
Erfolgreicher Tag für BORA - hansgrohe bei den nationalen Meisterschaften
BORA – hansgrohe geht mit Kelderman und Sagan als Kapitäne in die Tour de France 2021
Maximilian Schachmann verpasst knapp GC-Podestplatz am Ende der Tour de Suisse