zurück zur Übersicht
Pressemeldungen | 21.04.2021

Hart erkämpfter 10. Platz für Maximilian Schachmann beim Flèche Wallonne

Die 85. Austragung des Flèche Wallonne, das zweite Rennen der Ardennen-Klassiker stand heute auf dem Programm. Nach dem Start in Charleroi gab es auf der 193 langen Strecke 12 Anstiege zu bewältigen, darunter die drei mal die Mauer von Huy. Wie gewohnt fiel die Entscheidung beim Wallonischen Pfeil erst auf der kurzen, aber brutal steilen Schlussrampe an der viele Fahrer für Tribut zollen mussten. Gleich nach dem Start begannen die ersten Attacken und letztlich konnte eine achtköpfige Gruppe entkommen, die über lange Zeit das Renngeschehen prägte. Im zweiten Anstieg zur Mur de Huy attackierten einige Fahrer, unter ihnen auch Patrick Konrad, aber die Gruppe konnte nicht recht wegkommen und fiel wieder zurück ins Feld. Wenig später rückte der Raublinger Rennstall im Feld nach vorne, während das Peloton versuchte die verbleibenden Ausreißer zu stellen. Auf dem letzten Kilometer zum Fuße der Mur kam es zu einem erbitterten Positionskampf einer kleinen Gruppe mit Maximilian Schachmann, denn nur die Fahrer die vorne in die Schlussrampe fahren konnten, hatten eine Chance auf einen Podestplatz. Der Berliner versuchte sich noch auf den letzten 500m an die Spitze zu kämpfen, musste sich aber beim Sieg von J. Alaphillipe am Ende mit dem 10. Platz begnügen.  

 

Ergebnis

01 J. Alaphilippe              4:36:25

02 P. Roglič                            +0:00

03 A. Valverde                      +0:06

10. M. Schachmann              +0:16

15 P. Konrad                          +0:16

 

Reaktionen im Ziel 

„Der 10. Platz ist nicht das Ergebnis, dass wir uns erhofft hatten. Ich fühlte mich ok während des Rennens, und versuchte, alle wichtigen Attacken auf den letzten Kilometern zu kontern, was auch viel Körner gekostet hat. Es gelang mir, im letzten und entscheidenden Anstieg zur Mur de Huy nach vorne zu fahren, aber am Ende fehlte mir der letzte Kick um ein Top-Ergebnis zu erkämpfen." - Maximilian Schachmann

„Das ganze Rennen hat sich auf den letzten Anstieg zugespitzt und so war es etwas für spezielle Fahrer, die besondere Fähigkeiten besitzen. Es war also klar, dass Roglič, Valverde und Alaphilippe heute die Besten waren. Wir haben natürlich probiert mit Max auch gut in den letzten Berg zu kommen, aber mit so einem finalen Anstieg ist es für ihn schwierig ein super Resultat einzufahren und deshalb sind wir auch mit dem 10. Platz zufrieden." - Steffen Radochla, Sportlicher Leiter

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Pech für Peter Sagan im Sprintfinale der 7. Etappe des Giro d'Italia
BORA-hansgrohe im Finale von Massensturz aufgehalten
Jordi Meeus gewinnt die zweite Etappe der Tour de Hongrie im Sprint
Emanuel Buchmann wird 13. bei erster Bergankunft des Giro d'Italia und verbessert seine Position in der Gesamtwertung