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Pressemeldungen | 06.04.2021

Zweite Etappe der Baskenland-Rundfahrt: Maximilian Schachmann Siebter und erobert Bergtrikot

Die zweite Etappe heute bot reichlich Terrain für Attacken, denn auf ihren 154,8 km von Zalla nach Sestao wies sie zwei Anstiege der 3. Kategorie und einen Berg der 2. Kategorie auf, wobei auch der letzte Kilometer steil bergan führte. BORA – hansgrohe hat heute etwas Pech, da Patrick Konrad, Wilco Kelderman und Cesare Benedetti zu Boden gingen, konnten aber wieder aufs Rad steigen und letztendlich den Anschluss zum Feld finden. Nachdem die frühe Fluchtgruppe des Tages heute chancenlos war, kam es zu mehreren Attacken. Als Maximilian Schachmann einen Angriff lancierte, setzte sich P. Roglič direkt an sein Hinterrad und zwei weitere Fahrer schlossen zu ihnen auf. Wenig später wurde diese Spitzengruppe aber wieder eingefangen und 10 km vor dem Ziel lancierte A. Aranburu einen erfolgreichen Angriff, dem kein Fahrer etwas entgegensetzen konnte. Max kam in der Favoritengruppe 15 Sekunden hinter dem baskischen Tagessieger als Siebter ins Ziel und war damit bester BORA - hansgrohe Fahrer. Nach seiner heutigen Leistung eroberte der Deutsche das Bergtrikot und liegt jetzt 31 Sekunden hinter dem derzeitig Gesamtführenden P. Roglič auf dem 6. Platz in der Gesamtwertung.

 

Ergebnis

01 A. Aranburu           3:45:32

02 O. Fraile                   +0:15

03 T. Pogačar                +0:15

07 M. Schachmann        +0:15

 

Reaktionen im Ziel

„Ich glaubte, dass wir heute eine gute Chance hätten. Aber die Fahrbahn war nass und rutschig und wir waren alle etwas vorsichtig, um nicht zu stürzen. Es war wirklich verrückt - so super glatt. Ich war gut in der Abfahrt und habe am letzten längeren Anstieg die Favoritengruppe attackiert. Es war kein ganz verrücktes Tempo aber es war schon schwer. Also ich dachte, dass ich es einfach mal probiere. Am Ende hat mir im Sprint etwas gefehlt, aber trotzdem ist die Form offensichtlich gut." - Maximilian Schachmann

„Unser Ziel war es heute im Finale etwas zu probieren und das Rennen offensiv zu gestalten. Das hat leider nicht ganz so geklappt, denn wir hatten etwas Pech mit zwei Stürzen. Es hat Wilco und Patrick etwas Kraft gekostet zurückzukommen und das schlechte Wetter und die nassen Straßen haben auch nicht geholfen und so wurde das Rennen mehr oder weniger auf der Abfahrt entschieden. Max hat dann auch versucht vorne wegzukommen, aber es gelang ihm nicht ganz. Die Jungs haben gekämpft und ein gutes Rennen gezeigt. Mit dem Ergebnis sind wir jetzt nicht ganz zufrieden, denn wir wären natürlich gerne um den Sieg mitgefahren. Trotz allem sind wir mit dem Team ein gutes Rennen gefahren und versuchen in den nächsten Tagen das Beste herauszuholen." - André Schulze, Sportlicher Leiter

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