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Pressemeldungen | 22.10.2020

Top-10 Platzierung für Felix Großschartner bei der zweiten Bergankunft der Vuelta a España

Auch der dritte Tag der Spanien-Rundfahrt brachte mit dem La Laguna Negra eine Bergwertung der 1. Kategorie mit sich. Gleich nach dem Start in Lodosa setzte sich eine fünfköpfige Gruppe vom Feld ab und konnte zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf vier Minuten ausdehnen. Nach 110 gefahrenen Kilometern war jedoch auch der letzte Spitzenreiter wieder gestellt. Wenig später gab es erneut eine Attacke aus dem Feld, die aber letztlich auch unbelohnt blieb. BORA - hansgrohe war zu diesem Zeitpunkt bemüht, Felix Großschartner sicher in eine gute Ausgangsposition für den Schlussanstieg hoch zum Gletschersee zu bringen. Mit 1000m bis zum Ziel waren die Favoriten noch immer zusammen, ehe D. Martin wenig später seinen Sprint ansetzte und nach 166 km im Sattel die Etappe für sich entschied. Felix kam in der ersten Gruppe als Siebter, nur 12 Sekunden hinter dem Iren ins Ziel, und rückte damit auf den 7. Platz in der Gesamtwertung vor.

 

Ergebnis

01 D. Martin                      4:27:49

02 P. Roglic                          +0:00

03 R. Carapaz                      +0:00

07 F. Großschartner            +0:12

 

Reaktionen im Ziel

„Ich habe versucht, auf den letzten 500m anzugreifen, aber das hat nicht geklappt. Trotzdem bin ich mit meiner Leistung heute zufrieden. Gestern hatte ich Krämpfe aber heute ging es mir viel besser. Unser Ziel hier in Spanien ist es eigentlich einen Etappensieg zu holen, aber das Team hat mir auch geraten für die Gesamtwertung zu fahren. Auf jeden Fall erlaubt mir die diesjährige Vuelta Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln und ich bin froh, dass mir diese Gelegenheit geboten wird. Ich möchte mich auch wieder beim Team dafür bedanken, dass sie mich in eine gute Position für den finalen Anstieg gebracht haben." - Felix Großschartner

„Die Etappe lief wieder so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir wollten für Felix das Rennen gestalten, dass er so viel Kraft wie möglich für die Bergankunft sparen konnte. Das ganze Team hat sehr gut zusammengearbeitet und wir können damit sehr zufrieden sein. Die Jungs haben ihn in eine gute Position für den letzten Anstieg gebracht und mit dem 7. Platz können wir auch sehr zufrieden sein. Morgen haben wir eine Sprintetappe und wir werden versuchen, die Etappe mit Pascal zu gewinnen." - André Schulze, Sportlicher Leiter

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