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Pressemeldungen | 30.09.2020

Patrick Konrad eröffnet mit Rang sieben beim Fleche Wallonne die Ardennen Klassiker für BORA - hansgrohe

Im Regen machte sich das Feld heute auf die 202 km von Herve nach Huy zum Ersten der Ardennen Klassiker 2020, dem Fleche Wallonne. Früh im Rennen setzte sich eine 4-Mann-Gruppe vom Feld ab, die einen Vorsprung von über sieben Minuten herausfahren konnte. Rund 70 km vor dem Ziel machte sich Ide Schelling gemeinsam mit A. De Marchi auf deren Verfolgung. Etwa 20 Kilometer später hatte das Duo um Schelling etwas mehr als zwei Minuten auf das Peloton herausgefahren, während der Abstand zur Spitze immer noch 2:30 betrug. Beim vorletzten Anstieg zur Mur de Huy verlor Ide den Anschluss an De Marchi und wurde wenig später vom Feld gestellt. Dennoch ein starker Auftritt den jungen BORA – hansgrohe Neo-Profis, während an der Spitze die Gruppe ebenfalls auseinanderfiel. Rund 15 km vor dem Ende versuchte R. Uran noch dem Feld zu enteilen, wo auch BORA – hansgrohe mit McCarthy, Kämna und Konrad aktiv wurde, am Ende erreichte die Gruppe der Favoriten aber geschlossen die Mur de Huy. M. Hirschi stellte sich auf den letzten 500m als der Stärkste im Feld heraus. Patrick Konrad erreichte als sehr guter Siebenter das Ziel und stellte damit sein Vorjahresergebnis ein.

 

Ergebnisse

01 M. Hirschi                       4:49:17

02 B. Cosnefroy                  +0:00

03 M. Woods                      +0:00

...

07 P. Konrad                      +0:05

 

Reaktionen im Ziel

„Bei Tirreno-Adriatico war ich nach einer Erkrankung noch nicht richtig in Schuss, die letzten Wochen lief mein Training aber sehr gut. Dennoch wusste ich nicht so wirklich, wo ich im Moment stehe. Ich habe zuhause viel trainiert, auch im Regen, das war harte Arbeit. Während dem Rennen habe ich mich recht gut gefühlt, da war dann auch klar, dass wir im Finale auf mich fahren. Die Streckenänderung hat mir auch nicht ganz in die Karten gespielt, denn die Anfahrt zu Mur war etwas leichter als die letzten Jahre. Am Ende hatte ich eine sehr gute Position, aber nicht ganz die Beine, um um den Sieg zu kämpfen. Beim Antritt von Woods hat mir wohl auch noch ein bisschen Rennhärte gefehlt. Aber der 7. Platz ist in jedem Fall ein gutes Ergebnis, mit dem ich zufrieden bin. Es war mir wichtig, vor dem Giro noch meine Form zu testen. Nun kann ich mit Selbstvertrauen nach Italien anreisen.“ – Patrick Konrad

„Wir wollten mit Patrick auf das Finale warten und mit Lennard auf den letzten 30 km aktiv sein. Zuvor ist Ide noch in eine Verfolgergruppe gegangen, das war nicht geplant, aber sicher kein Nachteil. Nach der vorletzten Auffahrt zu Mur war Lennard immer vorne im Feld, aber es ging keine Gruppe. Uran hatte alleine keine Chance, da haben Jay und Lennard dann auf den letzten 10 km Patrick in Position gehalten. Der war am Ende vorne dabei und Rang sieben ist ein sehr gutes Ergebnis. Wir können also zufrieden sein und Patrick weiß nun auch, dass seine Form für den Giro stimmt.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

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