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Pressemeldungen | 01.08.2020

BORA – hansgrohe stark bei der Wiederaufnahme der WorldTour: Max Schachmann Dritter bei Strade Bianche

Schwere 184 Kilometer warteten heute nach der Corona bedingten Pause auf das Fahrerfeld. Nicht weniger als 11 Sektoren auf den „weißen Straßen“ (Schotterpisten) und einige steile Anstiege spickten den Kurs um Siena, zudem machte die Hitze das Rennen zusätzlich schwer. Eine frühe Fluchtgruppe wurde relativ früh wieder gestellt, worauf J. Fuglsang rund 50 km vor dem Ziel eine erste ernste Attacke lancierte, und damit das Feld sprengte. Max Schachmann befand sich in der Folge in der 6-Mann starken Spitzengruppe. Auf den letzten 30 km setzte sich das Ausscheidungsrennen weiter fort, und W. Van Aert setzte letztlich die entscheidende Attacke. Dahinter lieferte Schachmann einen erbitterten Kampf um Rang zwei, musste sich auf den letzten 300 Metern aber D. Formolo geschlagen geben. Dennoch zeigte der Deutsche Meister mit Rang drei einen formidablen Auftritt für BORA – hansgrohe. Dahinter rundete G. Mühlberger mit dem 11. Rang die starke Leistung des Teams ab. 

 

Ergebnisse

01 W. Van Aert                  4:58:56

02 D. Forrmolo                  +0:30

03 M. Schachmann             +0:32

...

11 G. Mühlberger               +8:11

 

„Es war ein brutales Rennen und mir war schon vor dem Start klar, dass der Schlüssel zum Erfolg sein wird, wie man mit der Hitze umgehen kann. Ich habe immer wieder Eisbeutel bekommen, um mich zu kühlen, das war sehr wichtig. Auf den ersten Sektoren bin ich locker hinten im Feld gefahren, da konnte man schon sehen, dass alle leiden. In Santa Maria bin ich zweimal beinahe gestützt, da die Sicht extrem schlecht war mit dem ganzen Staub. Im letzten Sektor wollte ich etwas warten, das war ein Fehler, denn Van Aert hatte schnell eine Lücke. Danach hätte ich alle Kraft investieren müssen, um noch einmal nach vorne zu kommen, da habe ich mich aufs Podium konzentriert. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit meinem dritten Platz, das war ein sehr ordentlicher Auftritt beim Wiedereinstieg, denke ich.“ – Maximilian Schachmann

„Ich würde sagen, das war heute ein gutes Rennen von uns, auch wenn wir nicht immer das Glück auf unserer Seite hatten. Peter hatte in einer unglücklichen Situation einen Platten, auch Max musste einmal das Rad wechseln und Gregor hatte ebenfalls Probleme mit seinem Rad. Aber wir sind ruhig und fokussiert geblieben. Max war am Ende vorne, hatte aber auch nicht mehr die Beine, um mit Van Aert mitzugehen. Aber wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, alle im Team haben heute einen guten Job erledigt. Das stimmt uns zuversichtlich für die kommenden Aufgaben.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

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