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Pressemeldungen | 23.01.2020

Zwei Top-10 Platzierungen für BORA - hansgrohe auf der vierten Etappe der Tour Down Under

Die vierte und längste Etappe der Rundfahrt führte über 152,8 km welliges Terrain von Norwood nach Murray Bridge. Viele der schnellen Männer sahen heute eine Chance, ihre Bilanz aufzubessern und mit noch 10 km bis zum Ziel manövrierten sich die Sprinterteams allmählich an die Spitze des Feldes, um den Kampf um die beste Position zu beginnen. Auch BORA - hansgrohe rückte nach vorne und in einem hektischen Finale gelang es Martin Laas als Sechster, bzw. seinem Teamkollegen Erik Baška als Achter, über die Ziellinie zu sprinten. Den Sieg holte C. Ewan.

 

Ergebnis

01 C. Ewan         3:29:08

02 S. Bennett         +0:00

03 J. Philipsen        +0:00

04 A. Greipel          +0:00

06 M. Laas             +0:00

08 E. Baška            +0:00

 

Reaktionen im Ziel

Der Plan war, heute für mich zu fahren. Aber leider fühlte ich mich gleich zu Beginn des Rennens nicht so gut, ich hatte Schmerzen in meinen Beinen. Ich hoffte, dass es mir im späteren Rennverlauf besser gehen würde, aber nach der ersten Rennhälfte war es immer noch nicht ideal. Nachdem ich mit dem sportlichen Leiter gesprochen hatte, entschieden wir, dass wir für Erik fahren würden. Auf den letzten 5 km war es ziemlich hektisch und wir lagen noch etwas hinten. Ich versuchte dann, uns nach vorne zu fahren, was auch gelang. Ich hatte Juraj Sagan und Michael Schwarzmann noch dabei, aber im Finale verloren wir uns etwas. Ich kam als Sechster um die letzte Kurve, und versuchte dann einfach das Beste herauszuholen.” - Martin Laas

 

„Heute hatten wir eine Sprintetappe und wir wollten für Martin den Sprint vorbereiten. Allerdings hat er sich während des Rennens nicht so gut gefühlt und wir haben dann auf Erik umgestellt. Im Finale war es doch recht hektisch und es verlief nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Beide sind zwar in einer guten Position um die letzte Kurve gefahren, aber am Ende war es zu wenig. Das Ergebnis ist nicht, was wir uns erhofft hatten, aber wir haben das Potenzial uns zu verbessern und das werden wir auch weiter versuchen. Morgen besteht die nächste Möglichkeit für einen Sprint und wir werden sehen, was wir da erreichen können." - Enrico Poitschke, sportlicher Leiter  

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