zurück zur Übersicht
Pressemeldungen | 22.01.2020

Weiter vom Pech verfolgt: Jay McCarthy stürzt auch auf der dritten Etappe der Tour Down Under

Die dritte Etappe der Tour Down Under von Unley to Paracombe war zwar nur 131 km lang, wartete aber im Finish mit einem anspruchsvollen letzten Kilometer auf. BORA - hansgrohe fuhr für Jay McCarthy, der sich heute Hoffnungen auf eine gute Platzierung machen konnte. Leider stürzte der australische Fahrer in einer Abfahrt rund 12 km vor dem Ziel. Obwohl er das Rennen fortsetzen konnte, verlor er viel Zeit und damit auch seine Chancen in der Gesamtwertung. Im Schlussanstieg lancierte R. Porte die entscheidende Attacke und holte den Tagessieg.

 

Ergebnis

01 R. Porte               3:14:09

02 R. Power                  + 0:05  

03 S. Yates                    + 0:05

04 R. Dennis                 + 0:05

30 I. Schelling               + 0:34

 

Reaktionen im Ziel

„Es ist natürlich sehr enttäuschend, dass ich nach der gestrigen Etappe heute wieder gestürzt bin. Wir glaubten, wir hätten heute eine gute Chance gehabt, das Team hat sehr gut für mich gearbeitet und so ist das wirklich sehr schade. Ich ging in der Abfahrt etwa 10 km vor dem Ziel zu Boden. Obwohl es ein schwerer Sturz war, konnte ich das Rennen zusammen mit Erik Baska beenden. Ich musste allerdings einen großen Zeitverlust hinnehmen. Beim Sturz habe ich mir viele Wunden und wohl auch Prellungen zugezogen.” - Jay McCarthy

 

„Der Sturz hat sich im Finale mit hoher Geschwindigkeit ereignet und entsprechend sind diese Stürze immer gefährlich. Nach ersten Untersuchungen hat er viele Wunden, Abschürfungen und Prellungen. Alles Weitere werden wir zurück im Hotel bei einem intensiveren Check erfahren." - Jan-Niklas Droste, Team Doktor

 

„Diese Etappe war eigentlich sehr gut für Jay, und das Team hat ihn immer in einer guten Position gehalten. Wir konnten die ganze Etappe Kraft sparen und wollten dann auf den letzten 20 km unter den ersten Fahrern sein, weil wir wussten, dass es da sehr gefährlich und schnell ist. Leider hat Jay die Mannschaft etwa 20 km vor dem Ziel etwas verloren. Rund 12 km vor dem Ziel ist er dann von der Straße abgekommen und bei hoher Geschwindigkeit gestürzt. Damit war er aus dem Rennen um den Tagessieg. Es gab auch keinen anderen Fahrer mehr, der in der Lage war vorne mitzufahren, denn unser Rennen war voll auf Jay ausgelegt. Jetzt haben wir in der Gesamtwertung keine Chance mehr, und das ist sehr schade für Jay und das ganze Team. Aber wir werden in den nächsten Tagen versuchen vielleicht noch ein gutes Ergebnis auf einer der anderen Etappen einzufahren." - Enrico Poitschke, Sportlicher Leiter  

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

BORA-hansgrohe nimmt an der Virtual Tour de France teil
Radsport-Glossar
Die Geschichte hinter dem Foto: Felix Großschartner, Sieger der Türkei-Rundfahrt
7 Stunden und 28 Minuten: Emanuel Buchmann bricht inoffiziellen Rekord bei Everest Challenge