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Team Interviews | 12.12.2018

INSCYD Interview über die neue Saison

Wir stehen am Anfang der neuen Saison, aber vor den ersten Leistungstests mit INSCYD müssen unsere Fahrer mindestens 2 bis 4 Wochen trainieren. Das ist sehr wichtig, denn in den ersten Wochen nach einer langen Pause lassen sich große Veränderungen bei ihren physiologischen Werten feststellen. Mit den ersten Benchmark-Tests der Saison, die mit INSCYD durchgeführt werden, werden wir ihren Ausgangspunkt für den ersten Trainingsblock festlegen. Und dabei geben uns physiologische Parameter wie VO2max, VLamax, Körperfettanteil, funktionelles Bewegungsmonitoring und ein kompletter Gesundheitscheck einen guten Überblick darüber, wo sie gerade stehen. 

Basierend auf den Ergebnissen dieser Tests wird die zweite Stufe ihres Trainings individuell auf sie abgestimmt. Besonders während der Teamtrainingslager besteht ein großes Risiko einer 70:30-Situation hast. Das bedeutet, dass für 70 % der Gruppe das Training perfekt passt, aber für 30 % die Belastung zu hoch oder zu niedrig ist. Und hier kommt INSCYD ins Spiel und hilft uns, die Fahrer, die zusammen trainieren können, in die gleiche Gruppe zu stecken, oder - alternativ – erhalten wir Vorschläge, welche bereits Fahrer bereits mit ihrem individuellen Training beginnen können. 

Auch im Training gibt es unterschiedliche Ansätze. Man kann die ersten Trainingswochen nutzen, um eine solide Basis aufzubauen, indem man als Hauptstimulus Umfänge setzt und ganz auf Intensitäten verzichtet. Oder man kann Umfänge und Intensitäten kombinieren, um den VO2max des jeweiligen Fahrers von Anfang an zu steigern. Dann jedoch ist es sehr wichtig, die richtige Intensität und die richtigen Intensitätszonen für die Intervalle festzulegen. Ist die Intensität der Intervalle zu hoch, könnte das zu einem anaeroben Reiz bei geringer aerober Grundlage führen. Zu Saisonbeginn kann das dazu führen, dass die Leistung im Lauf des Trainingscamps abfällt oder sich die aerobe Leistung (zu) wenig entwickelt. 

Deshalb ist es gerade zu Saisonbeginn wichtig, die richtigen Intensitätszonen für die Fahrer individuell zu bestimmen und entsprechend einzusetzen. Um eine 70:30-Situation zu vermeiden, ist es wichtig, die Trainingsintensitäten auf die Kennzahlen zu stützen, die wir für die folgenden Trainingsblöcken und Rennen (VO2max, VLamax und FatMax) anstreben, anstatt sie nur aus dem anaeroben Schwellenwert zu extrapolieren. Um sicherzustellen, dass die Trainingszonen korrekt und effektiv sind, müssen wir genau wissen, wo VO2max, die Vlamax und die FatMax des jeweiligen Athleten liegen.  

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