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Pressemeldungen | 08.10.2019

Missgeschick für BORA - hansgrohe bei Tre Valli Varesene

Auf dem Programm der 99. Ausgabe des Eintagesrennens Tre Valli Varesine stand heute eine recht anspruchsvolle Strecke. Der 197 km lange Parcours zwischen Saronno und Varese wies zahlreiche Anstiege auf, der letzte rund 1000 m vor dem Ziel, ehe es flach Richtung Ziel ging. Schon früh im Renngeschehen setzten sich sechs Fahrer vom Feld ab, dies gewährte ihnen aber nie mehr als 3 Minuten Vorsprung. Nach 70 gefahrenen Kilometern hatte sich der Abstand infolge der Nachführarbeit von BORA - hansgrohe und Jumbo - Visma schon halbiert, und mit weniger als 40 km bis zum Ziel hatte das Feld zu den verbleibenden Führenden aufgeschlossen. Auf den letzten beiden Runden um Saronno gab es eine Reihe von Attacken, und letztlich konnte sich eine kleine Gruppe um den italienischen Meister Davide Formolo vom Feld lösen. Doch wenig später kam es wieder zum Zusammenschluss. Wenig später attackierte L. Sanchez, gefolgt von Davide und einigen anderen Fahrern. Allerdings wurde die Verfolgergruppe um den italienischen Meister durch ein Führungsmotorrad auf den falschen Weg geleitet, und verlor damit jede Chance. Auf den letzten 10 km formierte sich erneut eine Verfolgergruppe, unter ihr auch Rafał Majka, und setzte dem führenden Spanier nach. Mit weniger als 500 m bis zum Ziel war es um den Solisten geschehen. P. Roglič gelang es als Erster aus der Verfolgergruppe über die Ziellinie zu sprinten, während Rafał mit den restlichen Verfolgern das Ziel erreichte.

 

Ergebnis

01 P. Roglič          4:40:46

02 G. Visconti            +0:03

03 T. Skujiņš              +0:03

15 R. Majka               +0:03

 

Reaktionen im Ziel

„Es ist schade, dass die Gruppe um Davide den falschen Weg gefahren ist, denn er ist für die italienischen Rennen diese Woche sehr motiviert. Ich war in der Gruppe hinter ihm, aber nach diesem Missgeschick bildete meine Gruppe dann die erste Verfolgergruppe und wir versuchten auf Sanchez aufzuschließen, was uns auch gelang. Am Ende kam es zu einem Sprint aus einer Gruppe von ungefähr 25 Fahrern, aber Roglic attackierte und er war einfach zu stark. Das wichtigste Rennen für uns ist jedoch Il Lombardia am Samstag, und es ist gut zu sehen, dass unsere Fahrer gut in Form sind. Wir werden die bevorstehenden Rennen als Vorbereitung dafür benutzen.“ - Rafal Majka

 

„Circa 15 - 20 km vor dem Ziel sah es sehr gut für uns aus, mit Davide Formolo in der 14-köpfigen Spitzengruppe. Leider schlug ein Führungsmotorrad den falschen Weg ein und die Gruppe fand sich dann hinter dem Hauptfeld wieder. Somit hatten wir nur noch Rafal Majka im Feld, der dann in einer Gruppe von 25 Fahrern auf Platz 15 sprintete. Wenn man unterschiedliche Rundkurse auf einer Strecke hat, erhöht dies natürlich das Risiko eines Missgeschicks, wie es heute auch der Fall war. Es ist schade, dass das Rennen so ausgegangen ist, denn mit Davide im italienischen Meistertrikot hatten wir schon einiges mehr bei Tre Valli Varese erwartet.“ - Jens Zemke, sportlicher Leiter

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