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Pressemeldungen | 17.10.2019

Nur knapp geschlagen: Pascal Ackermann Zweiter auf der Auftaktetappe der Tour of Guangxi

BORA - hansgrohe ging heute an den Start der dritten Austragung der Gree-Tour of Guangxi, das letzte WorldTour Rennen der Saison 2019. Die 135,6 km lange erste Etappe des sechstägigen chinesischen Rennens führte die Fahrer auf einem sprinterfreundlichen Terrain rund um Beihai. Der Parcours wies drei kleine Anstiege auf, die den Fahrern allerdings keine Schwierigkeiten bereiteten. Gleich nach dem Start setzte sich ein Trio an die Spitze, doch ein aufmerksames Feld hielt die Ausreißer an der kurzen Leine und so konnte die Gruppe nur ein Zeitpolster von maximal etwa zwei Minuten herausfahren. Shane Archbold war immer wieder aktiv an der Spitze des Feldes und der Vorsprung der Flüchtlinge betrug mit noch 45 km bis zum Ziel nur noch eine Minute. Wenige Kilometer später löste sich ein Solist vom Spitzentrio, aber das Feld ließ ihn nicht weit entkommen und sein Ausreißversuch blieb letztlich unbelohnt. Kurz danach versuchten mehrere Fahrer sich vom Feld zu lösen, aber BORA - hansgrohe mit dem deutschen Meister Max Schachmann blieb weiterhin aufmerksam, um diese Angriffe zu kontern. Mit 10 km bis zum Ziel konnten sich zwei Fahrer vom Feld absetzen und einen kleinen Vorsprung herausfahren, aber im Hauptfeld dahinter machten die Sprinterteams nun ernst und auch dieser Angriff blieb erfolglos. Es kam zum erwarteten Sprint Finale und auf der Zielgerade klemmte sich F. Gaviria an das Hinterrad von Pascal Ackermann. Nach einem starken Lead-Out von Rudi Selig, war der deutsche Sprinter 300 m vor dem Ziel schon an der Spitze und wurde in letzter Minute ganz knapp von dem Kolumbianer geschlagen.

 

Ergebnis

01 F. Gaviria                       02:53:42

02 P. Ackermann                     +0:00

03 M. Trentin                           +0:00       

04 P. Bauhaus                          +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Wir wollten die Etappe kontrollieren und das haben wir auch gut gemacht. Die Jungs fuhren immer vorne im Peloton, um den Abstand zur Spitzengruppe stets in einem annehmbaren Ausmaß zu halten. Rudi hat mich für den Sprint gut vorbereitet, aber ich habe meinen Sprint vielleicht ein bisschen zu früh angezogen. Es gelang Gaviria, auf den letzten Metern von hinten an mir vorbeizuziehen und den Sieg zu holen, aber es war sehr knapp. Es gibt noch mehrere Chancen für einen Etappensieg zu erkämpfen, und jetzt wissen wir, dass das Team gut in Form ist. Deshalb sehen wir den kommenden Etappen mit Zuversicht entgegen.” – Pascal Ackermann

 

„Heute sind wir für Pascal gefahren und versuchten nur eine kleine Gruppe wegfahren zu lassen. Das hat gut geklappt, denn nur drei Fahrer sind weggekommen. Mit Hilfe von UAE Team Emirates und Bahrain - Merida haben wir dann rechtzeitig begonnen, das Rennen zu kontrollieren und die Nachführarbeit zu übernehmen. Ungefähr 40 km vor dem Ziel wurden zwei der Ausreißer auch wieder gestellt und wenig später, wurde auch der letzte Spitzenreiter eingeholt. Mit noch 35 km bis zum Ziel gab es einige Attacken, aber unser Team, besonders Michael Schwarzmann, Max Schachmann und Felix Großschartner waren sehr aufmerksam. Am letzten Berg versuchten wir, mit der gesamten Mannschaft vorne zu fahren, weil wir zu diesem Zeitpunkt Attacken erwarteten. Die Jungs haben diesen Plan gut umgesetzt und im Großen und Ganzen sind unsere Fahrer ein gutes Rennen gefahren. Im finalen Sprint wurde Pascal von Rudi in eine gute Position gebracht, aber vielleicht gab es da einen kleinen Abstimmungsfehler. Pascal ist ein bisschen zeitig losgefahren und dann hat Gaviria ihn auf den letzten Metern überholt. Leider konnten wir nur mit sechs Mann ins Rennen gehen, denn Andreas Schillinger konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein. Aber wir bleiben für die nächsten Etappen immer noch sehr motiviert." - Enrico Poitschke, sportlicher Leiter

 

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