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Pressemeldungen | 16.08.2019

Mit Rang zwei auf der fünften Etappe der BinckBank Tour verteidigt Sam Bennett das rote Sprintertrikot

Auf der fünften und längsten Etappe der BinckBank Tour waren einmal mehr die schnellen Männer im Einsatz, als das Peloton über 191,4 km von Riemst im Osten Belgiens nach Venray in den Niederlanden fuhr. Zwischen Start- und Zielort gab es keine topografischen Schwierigkeiten und so hatten die Sprinter eine letzte Chance zum Zug zu kommen. Zahlreiche Angriffe und wechselnde Spitzengruppen prägten die ersten 80 km, ehe es einer 4-Mann Gruppe gelang, sich erfolgreich vom Feld zu distanzieren. Das Peloton gewährte dem Quartett einen maximalen Vorsprung von 2:30 Minuten, aber mit noch 45 km bis zum Ziel hatte sich der Abstand halbiert. Angeführt von BORA - hansgrohe machten die Sprinterteams, die heute einen Podestplatz im Visier hatten, Ernst und forcierten langsam das Tempo, so dass mit noch 4 km bis zum Ziel die Ausreißer, die heute mehr als 100 km an der Spitze fuhren, sich ihrem Schicksal ergeben mussten. Auf den letzten Kilometern war das Team aus Raubling bemüht Sam Bennett, den Träger des roten Sprinttrikots, sicher nach vorne zu bringen. 1000 Meter vor der Ziellinie verschärfte sich das Tempo merklich und ein schnelles und hektisches Finale war entbrannt. Auf der Zielgeraden lag Sam etwas hinten und als A. Hodeg seinen Sprint anzog, konnte der irische Meister letztlich nicht mehr an dem kolumbianischen Fahrer vorbeiziehen. Sam verpasste knapp seinen vierten Etappensieg bei der BinckBank Tour, konnte aber sein rotes Trikot verteidigen.

 

Ergebnis

01 A. Hodeg          3:54:48

02 S. Bennett           + 0:00

03 E. Theuns            +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Die Jungs haben wirklich einen super Job gemacht und es gelang uns wieder, einen Massensprint herbeiführen. Das Team hat mich auch im Finale voll unterstützt. Mit noch 1000 Meter bis zum Ziel bin ich dann alleine gefahren. Ich konnte sehen, dass Deceuninck - Quickstep sehr organisiert war und ich klemmte mich hinter das belgische Team. Aber ich wollte kein Risiko entlang der Barrikade eingehen, und so konnte ich nicht rechtzeitig von hinten vorbeiziehen. Nur auf den letzten 50 bis 100 Metern gelang es mir nach vorne zu kommen, aber ein zweiter Platz ist auch nicht schlecht und ich bin damit sehr zufrieden.“ - Sam Bennett

 

„Heute war das Finale aufgrund des Windes etwas nervös, aber wir haben uns auf den letzten 4 km gut positioniert und Sam gut unterstützt. Unser Plan war, ihn in eine gute Ausgangslage zu bringen. Leider hat dies heute nicht ganz geklappt, denn wir waren ein bisschen zu weit hinten, und daher etwas zu spät dran mit seinem Sprint. Dennoch hat er noch einen starken zweiten Platz belegt. Die Jungs haben einen sehr guten Job gemacht und wir können mit ihren Leistungen in dieser Woche voll zufrieden sein.“ - André Schulze, sportlicher Leiter

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