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Pressemeldungen | 12.06.2019

Emanuel Buchmann fliegt im Zeitfahren der Dauphine Rundfahrt auf einen starken 5. Platz

Die vierte Etappe der Dauphine Rundfahrt sah ein 26,1 Kilometer langes Zeitfahren rund um die Stadt Roanne. Nach circa 11 gefahrenen Kilometern erwartete die Fahrer ein circa 4 Kilometer langer Anstieg, der Rest der Strecke war flach, allerdings stark dem Wind ausgesetzt. Der erste BORA – hansgrohe Fahrer, der von der Rampe ging, war Shane Archbold gefolgt von Giro d’Italia Etappensieger Cesare Benedetti und Christoph Pfingsten. Der Sieger der gestrigen dritte Etappe, Sam Bennett, ging um kurz vor 14:00 auf die Strecke und beendete den Kurs in einer soliden Zeit von 38:18, eine Sekunde schneller als Kollege Christoph Pfingsten. BORA – hansgrohe’s Kletterasse Felix Großschartner und Gregor Mühlberger nahmen das Zeitfahren relativ gelassen, um Energie für die anstehenden Bergetappen zu sparen. Dennoch erreichte Felix Großschartner eine respektable Zeit von 36:16 und bewies damit einmal mehr seine Klasse im Kampf gegen die Uhr. Als letzter BORA -hansgrohe Fahrer ging Emanuel Buchmann auf die Strecke. Derzeit 13. im Gesamtklassement, versuchte Emanuel seine Position abzusichern, da Buchmann nicht als ausgewiesener Zeitfahrspezialist gilt. Doch Emanuel zeigte heute eine herausragende Leistung. Die Zwischenzeit am höchsten Punkt der Strecke passierte Buchmann nur 12 Sekunden hinter W. Van Aert, und auch im flachen zweiten Teil konnte er den Rückstand minimieren, um letztlich nach 34:29 Minuten das Ziel zu erreichen. Damit landet Emanuel Buchmann heute auf einem herausragenden fünften Platz im Zeitfahren, nur 51 Sekunden hinter dem Etappensieger Van Aert, und verbessert sich auf Rang sieben der Gesamtwertung.

 

Ergebni
01 W. Van Aert            33:38
02 T. Van Garderen     +00:31
03 T. Dumoulin           +00:47
05 E. Buchmann         +00:51

 

Reaktionen im Ziel
„Ich habe gleich nach dem Start gut in meinem Rhythmus gefunden und der Kurs lag mir eigentlich. Ich habe mich wirklich gut gefühlt und wollte natürlich meinen Platz im Gesamtklassement verbessern. Ich freue mich, dass ich die gesamte Zeit über meinen Rhythmus halten konnte und auf dem 5. Platz das Ziel erreicht habe. Im Gesamtklassement bin ich nun auf Rang 7, was eine vielversprechende Ausgangssituation vor den Bergen am Wochenende bedeutet. Die Berge können nun kommen.“ – Emanuel Buchmann 
 

„Ich bin bei dieser Rundfahrt, um Emu und Sam zu unterstützen. Es freut mich, dass ich nach meiner tollen Frühjahr-Saison, bei der mich meine Kollegen so gut unterstützt haben, ihnen nun auch etwas zurückgeben kann. Ich war im Windtunnel und wir haben etwas meine Position verändert, ich fühlte mich heute gut, ging aber bewusst nicht mit vollem Tempo ins Rennen, um noch genügend Körner für die kommenden Tage zu haben.“ – Felix Großschartner 
 

„Wir wollten mit Emanuel ein optimales Zeitfahren bestreiten, welches technisch wie auch vom Rhythmus her anspruchsvoll war. Emanuel ist von Beginn an ein sehr starkes Rennen gefahren und hat sich im ersten Teil der Strecke, bei dem Gegenwind herrschte, sehr gut gefühlt. Er hatte in der Zwischenzeit Rang fünf inne und konnte diesen bis ins Ziel halten. Das ist wirklich ein sehr starkes Ergebnis, und bis dato sicherlich sein bestes Zeitfahren. Damit sind wir nun auch im Kampf um die Gesamtwertung wieder voll dabei.“ – Enrico Poitschke, sportlicher Leiter 

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