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Pressemeldungen | 17.03.2019

Daniel Oss kämpft in der Fluchtgruppe des Tages auf der anspruchsvollen fünften Etappe bei Tirreno-Adriatico

Die 180 km lange Strecke der fünften Etappe wies zunächst einen flachen Parcours auf. In der zweiten Hälfte absolvierten die Fahrer allerdings dreimal einen sehr anspruchsvollen Rundkurs rund um den Zielort Recanati, wobei die Mauer von San Pietro und der Porta d’Osimo-Anstieg, mit Steigungsgraden von bis zu 20 Prozent, mehrmals bewältigt werden mussten. Lange Zeit hielt sich eine 13-Mann-Ausreißergruppe, unter ihr Daniel Oss, an der Spitze. In der ersten Abfahrt von Recanati setzten sich der italienische BORA – hansgrohe Fahrer und N. Denz von dieser Gruppe ab, doch ihre Bemühungen blieben vergeblich und sie wurden wenig später wieder gestellt. Kurz danach attackierten drei weitere Fahrer aus der Spitzengruppe, während im Feld Astana einen Generalangriff vorbereitete. Das Feld teilte sich und sowohl Davide Formolo als auch Rafal Majka verpassten leider den Anschluss zur ersten Gruppe, und damit alle Chancen auf einen Etappensieg. Im Finale setzte sich J. Fuglsang aus der Gruppe der Favoriten ab, schloss zum Führungstrio auf, und ließ wenig später alle drei frühen Ausreißer hinter sich. Auch dahinter entbrannte ein unerbittlicher Kampf unter den Favoriten, doch niemand konnte Fuglsang noch einholen. Der Däne holte einen ungefährdeten Solosieg vor A. Yates und P. Roglic. Davide Formolo erreichte das Ziel als 21. und war damit heute der beste Fahrer von BORA – hansgrohe.

 

Ergebnis

01 J. Fuglsang       4:39:32

02 A. Yates                +0:40

03 P. Roglic               +0:56

04 T. Dumoulin         +1:39

21 D. Formolo           +3:16

 

Reaktionen im Ziel

„Vor der Etappe hatten wir geplant in die Ausreißergruppe zu gehen, und das ist mir auch gelungen. Heute war es ohne Zweifel eine sehr schwere Etappe und ich glaube, es war eine gute Vorbereitung für den Rest der Rundfahrt und auch für Mailand-Sanremo.“ – Daniel Oss

 

„Auch die heutige Etappe war sehr schwer. Wir wollten wieder offensiv agieren und hatten Daniel in der Gruppe. Eigentlich dachten wir, dass Davide und Rafal heute wieder eine Chance auf den Sieg hätten. Aber als sich das Feld geteilt hat, waren beide in schlechter Position und wurden so abgehängt. Danach war keine Chance mehr die Lücke nach vorne zu schließen und das Rennen für uns gelaufen. Wir hatten uns das heute anders vorgestellt, aber das passiert eben manchmal, im falschen Moment nicht aufgepasst und es ist vorbei. Aber morgen haben wir noch eine Chance, und die werden wir versuchen mit Peter auch zu nutzen.“ – Enrico Poitschke

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