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Pressemeldungen | 20.03.2019

Pascal Ackermann erringt zweiten Platz bei Nokere Koerse

Heute stand das flämischen Eintagesrennen Nokere Koerse für BORA – hansgrohe in Belgien auf dem Programm, wobei die Strecke über 195,6 km von Deinze nach Nokere führte. Mehrere Kopfsteinpflasterpassagen und die siebenmalige Überquerung des 350 m langen und bis zu 7 Prozent steilen Nokerebergs, machten das Rennen alles andere als einfach. Auf den ersten 100 km ließ das Peloton eine Ausreißergruppe gewähren, der es gelang, nahezu 8 Minuten Vorsprung herauszufahren. In der zweiten Rennhälfte, unter dem Tempodiktat von BORA – hansgrohe und UAE Team Emirates, begann sich der Abstand zur Spitzengruppe langsam zu verringern. Auf den letzten 30 km folgten dann mehrere Attacken, BORA – hansgrohe behielt aber immer die Kontrolle und vor allem Jay McCarthy und Lukas Pöstlberger zeigten sich in dieser Phase sehr aktiv. Das Rennen endete letztlich in einem Sprint einer relativ großen Gruppe. Dieser wurde allerdings von einem Sturz auf der ansteigenden Zielgerade beeinflusst. Nach einem starken Lead-out von Rudi Selig eröffnete Pascal Ackermann seinen Sprint, allerdings zog der deutsche Meister etwas zu früh an und es gelang C. Bol sich in letzter Minute noch an dem BORA – hansgrohe Fahrer vorbeizuschieben. Nach einem harten Rennen belegte Pascal am Ende den zweiten Platz.

 

Ergebnis

01 C. Bol                  4:32:37

02 P. Ackermann         +0:00

03 J. Philipsen              +0:00

04 B. Van Poppel         +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Es war heute ein super schweres Rennen. Ich habe meinen Sprint etwas zu früh angezogen und hatte deshalb am Ende nicht mehr genug Power. Aber ich bin trotzdem mit meiner Leistung zufrieden. Glückwunsch an Cees Bol, er war heute einfach der Schnellste. Wir hatten ein sehr starkes Team und sind fast den ganzen Tag vorne gefahren. Ich wusste eigentlich nicht, dass sich da einige Stürze im Feld ereigneten und ich glaube, wir hatten heute ein bisschen Glück diese vermeiden zu können.“ – Pascal Ackermann

 

„Wir sind das Rennen so gefahren, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Jungs haben super zusammengearbeitet und konnten zu jeder Zeit das Rennen mitbestimmen. Wir haben das Rennen zuerst mit Juraj Sagan gut kontrolliert, und dann mit Deceunick Quick-Step und UAE Team Emirates das Tempo bestimmt. Im Finale haben wir den Sprint für Pascal vorbereitet. Das hat auch gut geklappt, aber er lancierte seinen Sprint etwas zu früh und verpasste leider knapp den Sieg. Natürlich wollten wir heute gewinnen, aber wir werden es bei den nächsten Rennen weiter versuchen.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

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