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Team News | 03.02.2019

Rudi Selig sprintet in Palma auf Rang sechs.

Am letzten Tag der Mallorca Challenge hatten endlich die Sprinter im Feld Gelegenheit ihre Form zu testen. Zwar machte sich auch heute eine Fluchtgruppe früh im Rennen auf und davon, allerdings ließen die Sprinterteams nie Zweifel daran aufkommen, dass es heute in Palma zu einem Massensprint kommen würde. Bereits 40 Kilometer vor dem Ziel wurde die Gruppe wieder gestellt. Auf den Schlussrunden in Palma wurde es noch einmal spannend, als erneut drei Fahrer eine Attacke setzten. Bis 5 Kilometer vor dem Ende konnte das Trio etwa 20 Sekunden Vorsprung verteidigen, letztlich mussten aber auch sie einsehen, dass über den Sieg in einem Sprint entschieden würde. BORA – hansgrohe arbeitete auf den letzten 15 Kilometern für Rudi Selig. Das Team konnte sich gut an der Spitze des Feldes positionieren, und Rudi ging am Hinterrad von M. Kittel auf die letzten 1000m. Als dieser den Sprint eröffnete, entbrannte allerdings hektisches Gerangel, wodurch Rudi auf den letzten 300m keine freie Fahrt finden konnte. Während Kittel einen souveränen Sieg feierte, überquerte Selig die Ziellinie als Sechster.  

 

Ergebnis

01       M. Kittel                      2:45:23

02       T. Dupont                    +0:00

03       H. Hoftetter                 +0:00

06       R. Selig                       +0:00

 

Reaktionen im Ziel

„Ich habe mich im Finale noch gut gefühlt, darum habe ich zu den Jungs auch gesagt, dass ich es versuchen möchte. Meine Beine waren ok, auch wenn ich die letzten Tage nicht optimal trainieren konnte. Das Team hat mich perfekt abgeliefert, ich war am Rad von Kittel. Allerdings war ich auf den letzten 200m eingebaut, da war nicht mehr drin als der fünfte Rang. Ich bin aber trotzdem mit meiner Leistung zufrieden.“ – Rudi Selig

„Im Prinzip ist das Rennen heute gelaufen wie erwartet. Es war von Beginn an klar, dass die Gruppe keine Chance hatte. Wir wollten dann am letzten Berg des Tages das Rennen schnell machen, um vielleicht den einen oder anderen Sprinter in Probleme zu bringen. Die Jungs haben den Plan auch gut umgesetzt, aber es herrschte Gegenwind, da war nichts zu machen. Am Ende haben alle einen tollen Job gemacht, und Rudi super platziert. Der hatte dann leider im Sprint keine freie Fahrt. Das passiert schon Mal. Aber wir können heute dennoch zufrieden sein, es waren sehr viele starke Sprinter am Start, da ist Rang fünf völlig in Ordnung.“ – André Schulze, sportlicher Leiter

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