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Pressemeldungen | 14.09.2018

Rafal Majka und Emanuel Buchmann klettern gemeinsam auf den Coll de la Rabassa und sichern ihre GC Position bei der Vuelta a España. 

Die vorletzte Bergetappe, der diesjährigen Vuelta a España, führte das Peloton in die Berge Andorras. BORA – hansgrohe hatte ihre beiden Kletterasse Majka und Buchmann in den ersten Positionen am Schlussanstieg. Rafal Majka arbeitete hart für Emanuel Buchmann,beide kamen in der ersten Verfolgergruppe hinter Etappensieger T. Pinot ins Ziel am Coll de la Rabassa. 

 

Die Etappe
Mit der 19. Etappe der Vuelta a España reiste das Rennen vom Startort in Lleida, dem gestrigen Zielort, weiter nach Andorra. Die 154.4km lange Etappe endete mit einer Bergankunft, der 1. Kategorie, am Coll de la Rabassa auf 2.025 Höhenmetern. Es war erneut eine Etappe, die das Gesamtklassement noch einmal verändern kann. Der erste Teil der Etappe verlief zunächst ruhig, doch die zweite Hälfte sollte den Fahrer einiges abverlangen. 

 

Die Team Taktik
BORA – hansgrohe ging heute mit einem Fahrer weniger ins Rennen. Lukas Pöstlberger, der in den letzten 18.Etappen vollen Einsatz zeigte, verließ die Vuelta um sich gezielt für seinen nächsten Einsatz vorbereiten zu können, die Weltmeisterschaften im Teamzeitfahren und Straße. Die restliche Mannschaft ging in diese harte Etappe, um ihren Kletterassen zu helfen. Rafal Majka und Emanuel Buchmann waren die Männer, auf die man sich konzentrierte. 

 

Das Rennen
Es dauerte eine lange Zeit, bis sich eine kleinere Gruppe vom Feld absetzte. BORA - hansgrohe blieb im Hauptfeld und hielt die Ausreißer an der kurzen Leine. Als das Rennen am Fuße des Schlussanstieges in Andorra war, wurde die Gruppe gestellt. Wie erwartet, erwachte in diesem Rennstück das Rennen zum Leben. Beide BORA - hansgrohe Kletterer Rafal Majka und Emanuel Buchmann fuhren in einer guten Position. Drei Fahrer attackierten bei der 12km Marke und später konnte das Rote Trikot, Yates auf diese Gruppe aufschließen. Rafal fuhr in der ersten Verfolgergruppe, Emanuel sah sich in einer weiteren wenige Meter dahinter. Doch auf den letzten Kilometern zerbrachen die einzelnen Gruppen und die Fahrer kletterten den Schlussanstieg hoch. Emanuel Buchmann und Rafal Majka waren circa eine Minute hinter dem Duo an der Spitze des Rennens. Auf den letzten Metern attackierte T. Pinot und siegte vor S. Yates, der seine Führung dennoch verteidigen konnte. Kurze Zeit später querten Majka und Buchmann in einer der Verfolgergruppen die Ziellinie. Für das Gesamtklassement bedeutete dies, Emanuel ist weiterhin auf Platz 11 und Rafal machte einen Platz gut und ist nun auf Rang 13.  

 

Ergebnis
01     T. Pinot          3:42:05
02     S. Yates          +0:05
03      S.Kruijswijk.    +0:13
11     R. Majka         +2:20
15     E. Buchmann   +2:20
 

Reaktionen im Ziel
„Wir hatten einen schnellen Start in diese Etappe, als Movistar das Rennen an der Spitze schwer gemacht hat. Das gab keiner Fluchtgruppe eine Chance, daher haben wir versucht Emu zu beschützen. Er litt vor allem im letzten Anstieg aber Rafal hat ihn tatkräftig unterstützt, und somit bleibt er weiterhin auf Rang 11. Wir wollten auf Etappensieg gehen aber so wie der Rennverlauf war, war es unmöglich.“ – Steffen Radochla, sportlicher Leiter  

„Es war keine leichte Etappe heute. Meine Beine reagierten nicht so wie ich wollte, daher versuchte ich keine weiteren Zeitverluste im Klassement zu vermeiden. Rafal blieb im Schlussanstieg immer bei mir und unterstützte mich, sodass ich meine Position im Gesamtklassement weiterhin halten konnte. Ich werde mich nun erholen und auf die morgige letzte Bergetappe fokussieren.“ – Emanuel Buchmann 

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