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Pressemeldungen | 16.05.2018

Rafal Majka hält Zeitverlust beim Zeitfahren der Tour of California in Grenzen.

Maciej Bodnar, der Zeitfahrspezialisten von BORA - hansgrohe, setzte heute eine frühe Bestzeit, musste sich am Ende aber mit Rang 9 begnügen. Auch Rafal Majka, vor dem Start der 4. Etappe auf dem zweiten Gesamtrang platziert, schlug sich beachtlich, und verlor am Ende nur 2:04 auf den Tagessieger T. van Garderen. Damit liegt der BORA - hansgrohe Leader nun auf Rang 6 der Gesamtwertung.

 

Die Strecke
Ein welliger Parkour, auf rauem Asphalt, mit einigen technischen Passagen stand heute auf dem Programm. Die 34,7 km rund um Morgan Hill waren aber auf jeden Fall eine Angelegenheit für echte Roller. Mit langgezogenen Anstiegen und einem Flachstück am Ende, musste man in der Lage sein große Gänge zu drücken. Nach den anstrengenden 3 ersten Tagen und fast 500km in den Beinen, war das Zeitfahren heute aber auch eine besondere Herausforderung für die Klassements-Fahrer im Peloton. 

 

Team Taktik
Für Rafal Majka ging es heute vor allem darum seinen zweiten Rang in der Gesamtwertung zu festigen. Der polnische Kletterspezialist gilt nicht als Bester im Kampf gegen die Uhr, hat sich in den letzten beiden Jahren aber stetig verbessern können. Daneben hatte BORA - hansgrohe heute auch einen Mitfavoriten auf den Sieg in den eigenen Reihen. Mit seinem Sieg bei der Tour de France letztes Jahr, hat Maciej Bodnar eindrucksvoll bewiesen, dass er im Augenblick einer der Besten in dieser Disziplin ist. Für alle anderen stand im Gegensatz dazu heute vor allem auf dem Programm Energie zu sparen, wo auch Daniel Oss sich offenhielt, einen Versuch im Zeitfahren zu starten. 

 

Das Rennen
Als erster Fahrer ging heute Juraj Sagan auf die Strecke. Wie zu erwarten, war es aber Maciej Bodnar der eine erste Richtmarke mit einer Zeit von 41:44 setzen konnte. Damit war Bodnar am Ende um einige Sekunden schneller als sein BORA - hansgrohe Teamkollege Daniel Oss, der ebenfalls mit einer soliden Zeit das Ziel erreichte. Der UCI Weltmeister Peter Sagan rollte locker, in einer Zeit von 44:26 über die Ziellinie. Relativ früh löste dann M. Berg, der amtierende U-23 Weltmeister im Zeitfahren, Maciej Bodnar an der Spitze des Rennens ab. Bodnar belegte am Ende Rang 9. Rafal Majka zeigte eine ansprechende Leistung. Der BORA - hansgrohe Leader teilte sich das Rennen gut ein und erreichte am Ende das Ziel mit einer Zeit von 42:51 auf dem 30. Rang. Damit liegt Majka nun auf dem 6. Gesamtrang nach 4 Etappen der Gesamtwertung der Amgen Tour of California. Den Sieg im Zeitfahren holte sich am Ende T. van Garderen.

 

Ergebnis

01        T. van Garderen            40:47
02        P. Bevan                       +0:07
03        T. Geoghegan               +0:32
09        M. Bodnar                    +0:57
30        R. Majka                       +2:04

 

Reaktionen im Ziel
„Eigentlich habe ich mich heute ganz gut gefühlt, allerdings sind die letzten harten Etappen, bei denen wir viel arbeiten mussten, nicht spurlos an mir vorüber gegangen. Ich habe nicht so richtig in den Rhythmus gefunden und war heute eher auf dem zweiten Streckenteil besser. Am Ende hat nicht für mehr gereicht, aber nach einer Rennpause und einer harten Trainingsphase ist auch nicht überraschend, dass ich noch nicht in Topform bin.“ - Maciej Bodnar

„Es war ein harter Kurs, sehr wellig, und ich habe versucht mein Tempo gut einzuteilen. Im letzten flachen Teil hatte ich noch Kraft und bin ein gutes Tempo gefahren. Ich dachte zwar, etwas weiter vorne platziert zu sein, aber einige waren heute einfach besser. In der Gesamtwertung ist immer noch einiges möglich und wir werden sicher alles versuchen noch einmal nach vorne zu kommen.“ – Rafal Majka

„Bodi hat eine solide Leistung gezeigt, sicher hätten wir uns ein besseres Resultat erhofft, aber nach seiner Rennpause ist noch nicht auf dem Niveau, dass man bei einem so harten Zeitfahren braucht. auch Rafal hat eine solide Leistung gezeigt, die Zeit liegt im Rahmen seiner Möglichkeiten. An einem super Tag wären vielleicht noch 25-30 Sekunden drin gewesen, aber er hat sich das Rennen gut eingeteilt und am Ende müssen wir akzeptieren, dass heute andere besser waren. Auf der nächsten Bergetappe ist aber noch vieles möglich, es geht bis auf 2.600m Höhe, das wird ein harter Tag und wir werden angreifen.“ – Patxi Vila, sportlicher Leiter

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