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Team News | 16.04.2018

Felix Großschartner kann mit Sky nicht mithalten, ist aber dennoch zuversichtlich für die kommenden Etappen der Tour of the Alps.

Nachdem Alex Saramotins den Sprung in die Gruppe des Tages schaffte, kontrollierte Team Sky die erste Etappe der Tour of the Alps. Am letzten Anstieg forcierte das britische Team das Tempo und fuhr damit die Gruppe der Favoriten auseinander. Felix Großschartner konnte diesem horrenden Tempo auf den letzten Kilometern leider ebenfalls nicht mehr folgen, bleibt aber optimistisch für die kommenden Tage.

 

Die Strecke

Genau wie der Giro del Trentino früher, ist die Tour of the Alps auch heute ein letzter wichtiger Test vor dem Giro d’Italia. BORA – hansgrohe’s Felix Großschartner bekommt es dabei auf den nächsten fünf Etappen u.a. mit Chris Froome und Fabio Aru zu tun. Schon zum heutigen Auftakt wird die Rundfahrt ihrem Ruf als Rennen für Bergfahrer gerecht, denn auf den 134,6 Kilometern von Arco nach Folgaria, sind mehr als 2500hm zu überwinden. Wobei der Anstieg nach Serrada, nur 6 km vor dem Etappenziel, mit seinen 19 km Länge und durchschnittlich 5,5% Steigung, ein erster echter Formtest sein dürfte. 

Teamtaktik

Nach seinem 10. Gesamtrang bei Paris – Nizza und einer weiteren starken Leistung bei der Baskenland-Rundfahrt letzte Woche, ist Felix Großschartner als uneingeschränkter Leader von BORA – hansgrohe nach Italien angereist. Mit einigen Fahrern, die sich ebenfalls den letzten Schliff für den Giro holen sollen, ergänzt durch routinierte Allrounder, ist die deutsche Equipe auf ein gutes Resultat in der Gesamtwertung ausgerichtet. Wobei heute keine taktischen Überraschungen zu erwarten waren, und es für Felix darum ging, am letzten Anstieg an den Favoriten dran zu bleiben, um somit die Chancen in der Gesamtwertung zu wahren.

Das Rennen

Schon vor dem ersten Anstieg versuchten diverse Gruppe sich vom Feld abzusetzen. Nach etwa 15 Kilometern gelang dies dann auch einer 9-Mann starken Gruppe, mit dabei von BORA – hansgrohe war Alex Saramotins. Doch im Feld organisierte Sky schnell die Verfolgung, denn aufgrund der Kürze der Etappe, wollte man die Gruppe nicht zu weit wegkommen lassen. Über weite Strecken pendelte der Vorsprung der Ausreißer bei rund zwei Minuten, bevor Groupama-FDJ in der Anfahrt zum zweiten Anstieg ernst machte. Alex Saramotins wurde 15 Kilometer vor dem Ziel gestellt, wenig später auch der Rest der verbliebenen Ausreißergruppe. Auf den letzten Kilometern nach Serrada setzte sich Sky an die Spitze und teile die Gruppe der Favoriten. Leider konnte auch Felix Großschartner dieser Tempoverschärfung nicht mehr folgen. Am Ende holte P. Bilbao den Sieg nach einer Attacke auf der letzten Abfahrt, Felix bleibt aber optimistisch für die nächsten Tage. 

 

Ergebnis

01        P. Bilbao                     3:26:41

02        L. sanchez                  + 0:06

03        I. Sosa                        + 0:06

 

Reaktionen im Ziel

„Eigentlich war das Tempo am letzten Berg ziemlich gleichmäßig. Ich habe mich ganz gut gefühlt, aber nachdem ich einmal ans Limit gehen musste, aber ich mich nicht mehr erholen können. Am Ende musste ich daher reißen lassen. Nach meinem Höhentraining und er Baskenland-Rundfahrt hatte ich zu Hause ein paar lockere Tage. Letzte Woche habe ich mich sehr gut gefühlt, aber vielleicht habe ich die heutige Etappe gebraucht, um wieder in den Rennrhythmus zu kommen. Die Gesamtwertung ist zwar schon gelaufen, das ist schade, aber es kommen noch einige interessante Etappen und wir sind hier um eine davon zu gewinnen.“ – Felix Großschartner

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