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Team News | 12.03.2018

Burghardt lange Zeit solo an der Spitze, Sagan verhindert Sturz und sprintet noch auf Platz 2 bei Tirreno - Adriatico.

BORA – hansgrohe Fahrer Marcus Burghardt war lange Zeit alleine an der Spitze des Rennens. Erst 19km vor dem Ziel wurde der deutsche Meister vom Feld eingeholt und der erwartete Massensprint konnte beginnen, doch ein Sturz auf den letzten Kilometern riss das Feld auseinander. BORA – hansgrohe Fahrer Peter Sagan konnte einen Sturz vermeiden, kämpfte sich zurück ins verkleinerte Hauptfeld und schaffte es noch auf einen starken zweiten Platz zu sprinten.

 

Die Etappe
Die vorletzte Etappe startete heute in Numana und führte das Hauptfeld über 153 anspruchsvolle Kilometer nach Fano. Im Zielort warteten noch zwei flache Runden a 12.8km auf die Fahrer.

 

Teamtaktik
Die sechste und vorletzte Etappe war zugleich auch die letzte Chance für die Sprinter im Feld. BORA – hansgrohe wollte nach drei zweiten Plätzen nun den ersehnten Etappensieg im Sprint holen. UCI Weltmeister Peter Sagan war gut in Form und somit fokussierte sich die gesamte Mannschaft darauf Peter zu helfen.

 

Das Rennen
Schon nach 15 gefahrenen Kilometern ging die Fluchtgruppe des Tages, mit ihnen, BORA – hansgrohe Fahrer Marcus Burghardt. Die vierköpfige Gruppe hatte relativ schnell einen Vorsprung von mehr als drei Minuten. Kurz vor der Bergwertung, 77km vor dem Ziel, setzte sich der deutsche Meister ab und machte sich alleine auf den Weg Richtung Ziel. Marcus zeigte eine starke Fahrt, hielt das Tempo hoch und konnte eine Lücke von 3:20 öffnen. Mehr als 60 Kilometer war der deutsche Meister als Solist unterwegs, doch bei der 19km Marke wurde der BORA – hansgrohe Fahrer vom Peloton gestellt. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Sprinter Teams ihre Sprintzüge aufzubauen. Dominierend an der Spitze des Hauptfeldes, Quick-Step Floor, doch BORA – hansgrohe reihte sich dicht dahinter ein. Plötzlich, 6km vor dem Ziel, stürzte F. Gaviria (Quick-Step Floors) und riss einige Fahrer zu Boden. UCI Weltmeister Peter Sagan war genau hinter Gaviria, konnte in souveräner Manier aber einen Sturz verhindern. Der UCI Weltmeister musste das Rad wechseln und sich dann wieder zurück ins verkleinerte Hauptfeld kämpfen. Teamkollege Daniel Oss wartete auf Sagan, um ihn, 3km vor dem Ziel, noch in Position zu bringen. In einem schnellen Finale kämpfte sich Peter Sagan nach vorne. M. Kittel (Katusha-Alpecin) hatte die ideale Linie und holte sich seinen zweiten Etappensieg bei Tirreno – Adriatico, UCI Weltmeister Peter Sagan schaffte es dennoch, auf einen starken zweiten Platz zu sprinten.
Im Gesamtklassement ist Davide Formolo unverändert auf Platz sieben. 

 

Ergebnis

01       M.Kittel           3h49’54”
02       P.Sagan           +0:00
03       M.Richeze        +0:00
04       S.Modolo         +0:00
05       Z.Stybar          +0:00

 

Reaktionen im Ziel
„Das Team hat den ganzen Tag über einen tollen Job gemacht. Wir waren in einer guten Position zum Finale hin, leider musste ich hart abbremsen, um nicht zu Boden zu gehen. Mein Hinterrad war beschädigt und ich musste es daher wechseln. Ich konnte wieder aufschließen für den finalen Sprint aber ich musste viel Kraft aufwenden. Das ist Radsport, es gibt Dinge, die man nicht kontrollieren kann.“ – Peter Sagan

„Ich ging in die Gruppe, um zu versuchen es ins Ziel zu schaffen und vielleicht zu gewinnen. Leider war es nicht möglich, aber ich machte das Rennen schwer, damit die anderen Sprinter etwas müde werden. Es ist schade, dass Peter von dem Sturz gestoppt wurde, aber das ist Radsport. Wir haben es zumindest versucht!“ – Marcus Burghardt

„Unser Ziel war es mit Peter auf Etappensieg zu gehen, aber auch die anderen Sprinterteams wie Katusha-Alpecin müde zu machen. Marcus hat einen großartigen Job gemacht, hat alles gegeben und versuchte auch auf Sieg zu fahren. Aber auch trotz seiner Bemühungen hatten wir kein Glück. Peter war in dem Sturz involviert und musste sein Rad wechseln. Zum Glück war unser Team-Auto dicht hinter ihm und er konnte schnell wieder ins Rennen zurück. Er war schnell wieder zurück und schloss die Lücke aber diese Bemühungen ließen es nicht mehr zu Kittel zu schlagen. Morgen werden wir auf Maciej Bodnar im Zeitfahren schauen und wir wollen Davides Position im GC absichern.“ “ – Patxi Vila

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