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Pressemeldungen | 07.12.2017

BORA – hansgrohe präsentiert neues Design für 2018.

Im Rahmen der Teampräsentation in Schiltach, stellt BORA – hansgrohe neben seinem Kader auch das neue Design für 2018 vor. Zitate ausgewählter Fahrer, sowie von Ralph Denk (Team Manager), Willi Bruckbauer (BORA), Philippe Harinck (Hansgrohe) und Giuseppe Bovo (Sportful) finden Sie in dieser Presseaussendung.

Auf die Frage, wie er die erste Saison in der WorldTour bewerten würde, antwortet Ralph Denk, Team Manager von BORA – hansgrohe: „Ein Auf und Ab. Wir mussten schon einiges einstecken, den Sturz bei der Flandern-Rundfahrt, die Defekte in Roubaix, dann die Tour de France. Aber am Ende muss man eine positive Bilanz ziehen. Mit über 30 Siegen haben wir einen ordentliche erste WordTour Saison hingelegt. Zudem sind wir eines von nur drei Teams, dass an alles drei Grand Tours zumindest eine Etappe gewonnen hat. Das macht schon stolz. Und der 3. WM Titel von Peter überstrahlt natürlich alles.“

„Für uns geht es nun darum, an den ganzen Details zu arbeiten. Letztes Jahr war ein riesiger Schritt für uns, und man kann nicht alles gleichzeitig 100% auf Schiene bringen. Wir drehen über den Winter an einigen Stellschrauben, Aerodynamik, Performance, Ernährung, etc. Wir müssen nun an die Kleinigkeiten denken, denn unser Anspruch an uns selbst, ist höher als die Ergebnisse, die wir 2017 einfahren konnten. Darum sind unsere Ziele auch für die neue Saison hochgesteckt: Wir wollen eines der Monumente gewinnen, bei einer der Grand Tours in der Gesamtwertung unter die ersten 5, das Grüne Trikot an der Tour holen und in der WorldTour Team Wertung unter die besten fünf kommen,“ ergänzt Denk, als es um den Ausblick für 2018 geht.

Peter Sagan, der dreifache UCI-Weltmeister, präsentierte sich in guter Stimmung. Gefragt nach seiner neuen Rolle als Vater, antwortete Sagan: „Vater zu werden ist ein bedeutender Moment im Leben eines Mannes, die Geburt von Marlon war einer der schönsten Augenblicke meines Lebens. Beide, Kate und er machen sich hervorragend, und ich bin sicher, ich werde jeden gemeinsamen Moment mit meiner Familie genießen.“ Als Sagan danach gefragt wurde, ob er denn zur Abwechslung einmal jemanden auf der Bühne eine Frage stellen möchte, ging der Weltmeister schnurstracks zu Ralph Denk. Er habe gehört Denk hätte sich ein Tattoo stechen lassen, feixte Sagan, der natürlich bereits wusste, dass der Team-Manager aufgrund einer verlorenen Wette (gegen einen dritten WM Titel von Sagan), das Peter Sagan Logo über dem linken Knöchel hatte stechen lassen.

„Ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht, dass Teamwork so extrem wichtig ist. Natürlich arbeitet man auch bei der U-23 zusammen, aber die Organisation der WorldTeams im Rennen ist beeindruckend. Gerade in Belgien, wo immer wieder gefährliche Passagen warten, oder Windkante eine Rolle spielt, muss man als Team geschlossen an der Spitze sein. Das wird nächstes Jahr für mich alles schon etwas selbstverständlicher sein. Außerdem kenne ich nun schon einige von den tückischen Streckenabschnitten in Belgien, das ist in jedem Fall ein Vorteil und wird mir im nächsten Jahr helfen.“ – Pascal Ackermann

„Natürlich haben die Siege am Ende der Saison enormes Selbstvertrauen gegeben. So in die Winterpause zu gehen, gibt einem auch einen richtigen Motivationsschub für die harte Vorbereitungsphase. Ich habe mir als durchaus vorgenommen, gleich einen guten Start in die neue Saison hinzulegen.“ – Sam Bennett

„Es stimmt, meine Saison war schon ganz gut. Aber ich möchte auch im nächsten Jahr wieder einen Schritt nach vorne machen. Mein großes Ziel für 2018 ist, bei einer der Grand Tours als Kapitän an den Start zu gehen. Da muss natürlich in der Vorbereitung alles stimmen, und es ist auch noch nicht entschieden, ob das bei Giro, Tour oder Vuelta möglich ist, aber in diese Richtung muss es für mich gehen.“ – Emanuel Buchmann

„Ich denke, jeder hat dieses Jahr beim Grand Départ in Düsseldorf gesehen, dass Radsport in Deutschland wieder richtig populär ist. Vor einigen Jahren war das vielleicht anders, aber jetzt macht es wieder riesigen Spaß vor Zuschauermassen in Deutschland zu fahren. Die deutsche Meisterschaft in Chemnitz war da ein absolutes Highlight für mich. Auch wenn man heute hier in Schiltach die ganzen Leute und deren Begeisterung sieht, kann man sagen, dass wir nun wieder an die Euphorie anknüpfen können, die wir schon in den 90ern hatten.“ – Marcus Burghardt

„Der Giro ist sicher ein großes Ziel von mir. Nachdem die Woche nach dem Start in Jerusalem aber schon sehr hart wird, ist es wichtig zu Beginn des Giro in guter Form zu sein. Das heißt, ich werde sicherlich auch schon in Lüttich bereit sein, um ein gutes Ergebnis einzufahren.“ – Davide Formolo

„Für mich bedeutet der Wechsel eine neue Herausforderung. Nach fünf Jahren bei BMC war es einfach Zeit für etwas Neues. In einem neuen Team zu sein bedeutet auch immer einen neuen Zugang zur Saisonvorbereitung, und wenn man Dinge verändert, kann man daraus auch neue Motivation schöpfen. In den Rennen wird sich meine Rolle wenig ändern denke ich. Bisher habe ich Greg geholfen, nun werde ich für Peter bei den Klassikern arbeiten.“ – Daniel Oss

„Meine Entscheidung habe ich nicht nur getroffen, weil ich denke, mehr Freiheiten zu bekommen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass es Zeit für ein neues Kapitel ist, mit neuen Leuten zu arbeiten und neue Inspiration zu finden. Aber natürlich ist es auch wichtig für mich, Rennen wie die Dauphiné, an denen ich normalerweise gut in Form bin, ins Visier zu nehmen. Auch Paris-Nizza oder die Ardennen Klassiker sind Rennen, bei denen ich mich beweisen möchte.“ – Peter Kennaugh

„Ich hatte eine Saison, wie sie kein Sportler erleben will. Aber was will man machen, das ist eben Sport. Ich habe nie aufgegeben an mich zu glauben, oder an mir zu arbeiten, und am Ende des Jahres hat sich das auch bezahlt gemacht. Ich konnte in der Türkei und China endlich wieder Rennen fahren und bin ohne Probleme durchgekommen. Über das Jahr haben wir besonders mein Training abseits des Rades verändert, das hat geholfen. Für nächstes Jahr bin ich nun optimistisch, dass ich wieder mit den besten Rundfahrern der Welt um Topresultate kämpfen kann.“ - Leopold König

„Es war das erste Mal, dass ich bei der Tour auf Gesamtwertung fahren wollte. Leider hat das nicht geklappt wie geplant. Die Tour hat uns gezeigt, warum es das härteste Radrennen der Welt ist. Aber ich möchte auch 2018 wieder alles der Tour unterordnen, ich habe noch nie nach einer Niederlage aufgegeben, und im Radsport geht es immer darum, nach einem Sturz wieder aufzustehen. Bzgl. der WM in Innsbruck, müssen wir sehen, wie die Saison läuft. Mein Hauptziel ist eindeutig die Tour de France, aber der Kurs in Innsbruck sollte mir liegen, und ich habe in Rio gezeigt, dass ich auch bei Eintagesrennen ganz vorne mitfahren kann. Also warum sollte ich das nicht auch in Innsbruck versuchen?“ – Rafal Majka

„Grund und eines der Ziele unser Sponsoringengagements ist die Erhöhung der Markenbekanntheit. In den letzten drei Jahren - seit wir Hauptsponsor sind - haben wir unseren Bekanntheitsgrad verelffacht. Das ist die Basis für neue Herausforderungen. Daher haben wir noch einmal am Auftritt gefeilt, zu Gunsten maximaler Sichtbarkeit haben wir nun auf die Dampf-Symbolik auf dem Trikot verzichtet. Unser Logo selbst ändert sich sonst kaum - wir treten auch weiterhin mit Dampf auf!  Und in den begleitenden TV-Spots erklären wir, wer wir sind und was wir machen: Dunst absaugen ohne Haube - eine Revolution in der Küche.“ – Willi Bruckbauer, Eigentümer BORA

„Das Sponsoring des Radteams beruht auf einer rationalen Entscheidung und fügt sich nahtlos in die globale Marketingstrategie für hansgrohe ein. Bereits in der ersten Saison ist die Bekanntheit unserer Premiummarke hansgrohe sprunghaft angestiegen. Das Engagement zahlt sich für uns vor allem in wichtigen Märkten wie Deutschland und Frankreich oder dem sehr radsportaffinen Belgien bereits jetzt aus.“ - Philippe Harinck, Sponsoring Projektleiter der Hansgrohe Group

“Wir sind stolz, Sponsor von BORA – hansgrohe zu sein, denn es ist ein Team auf höchstem Niveau, mit einigen der besten Fahrer der Welt. Für Sportful ist es natürlich schön zu sehen, dass absolute Profis auf die Qualität unseres Materials vertrauen. Um dieses Vertrauen zu rechtfertigen, werden wir unser Bestes geben.“ – Guiseppe Bovo, Sportful Brand Manager

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