BORA hansgrohe German Professional CyclingBand of Brothers

Sergio Higuita Zweiter beim GP Induráin

Das Eintagesrennen diente vielen Fahrern als Vorbereitung und Einstimmung auf die Baskenland-Rundfahrt, die am kommenden Montag gestartet wird. 3500 Höhenmeter gab es auf der 203 km langen Strecke, die rund um Estella-Lizarra führte. In der erste Rennhälfte ging es über eine Reihe von kleinen Anstiegen, die an den Kräften zehrten, ehe dann das richtige Klettern auf den letzten 100 Kilometern begann. Nachdem die Ausreißer bei Kilometer 60 eingeholt waren, begann sich das Feld zu teilen, aber BORA-hansgrohe war mit Sergio Higuita, Emanuel Buchmann und Giovanni Aleotti vorne vertreten. Etwa 10 km vor dem Ziel attackierten Sergio und I. Izagirre aus dem verkleinerten Feld heraus und das Duo war nicht mehr einzuholen. Im letzten Anstieg wurde Sergio von Izagirre abgeschüttelt und belegte am Ende einen starken zweiten Platz.

 

Ergebnis 

01 I. Izagirre 5:09:05

02 S. Higuita +0:02

03 M. Skjelmose +0:13

 

Reaktionen im Ziel

„Ich hatte nicht den besten Start in die Saison, aber heute habe ich mich gut gefühlt und das ermutigt mich auch für die nächste Rennwoche. Ich bin wirklich glücklich, bei diesem schönen Rennen wieder auf dem Podium zu stehen. Auch 2019 war ich hier auf dem Podium. Es ist ein explosives Rennen mit einem harten Finale, und ich wusste, dass es nicht leicht sein würde. Izagirre und ich haben gut zusammengearbeitet, und es war schade, dass ich ihm am Schlussanstieg nicht folgen konnte. Am Ende war ich ziemlich nahe dran, aber ich bin wirklich froh, dass ich den zweiten Platz belegt habe. Das gesamte Team hat heute sehr gut zusammengearbeitet, und ich möchte mich auch bei allen für ihre Arbeit bedanken." - Sergio Higuita

 

„Die Jungs waren heute sehr motiviert, auf den Sieg zu fahren. Wir wussten, dass wir besonders auf Fahrer wie Izagirre und Carapaz aufpassen mussten und wichtige Attacken im Finale auf jeden Fall kontern mussten. Und das hat Sergio genau gemacht. Leider konnte er Izagirre im letzten Anstieg nicht folgen aber er ist am Ende einen sehr starken zweiten Platz eingefahren. Die Jungs haben heute auch gut zusammengearbeitet, wir waren nämlich mit mehreren Fahrern im reduzierten Feld vertreten, und ich glaube, dass wir mit Zuversicht an den Start der Baskenland-Rundfahrt gehen können." - Jens Zemke, Sportlicher Leiter