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Lifestyle Blog | 12.08.2019

VIP Experience bei der Tour de France 2019

Details machen den Unterschied:
BORA-hansgrohe bei der Tour de France 2019

Mit spitzen Fingern knibbelt der Würdenträger den kleinen Aufkleber mit der 11 ab, der auf Peter Sagans Nummer hinter der Sattelstütze klebt. Die Amaury Sport Organisation (ASO), der Veranstalter der Tour de France, hat den Knibbler mit einem speziellen Ausweis ausgestattet, der ihn zu dieser besonderen Aufgabe ermächtigt: Am Morgen nach dem Etappensieg bekommt der Erstplatzierte von ihm eine kleine Plakette mit der Anzahl seiner Tour-Gesamtsiege auf die Nummer geklebt. Bei Sagan wird nach seinem Sprinterfolg in Colmar so aus der 11 eine 12.

Einer, der in dieser Welt der ausgeklügelten Details zuhause ist, ist Ralph Denk. Er ist Geschäftsführer der Denk Pro Cycling GmbH und Co. KG und damit Eigentümer des Rennstalls BORA-hansgrohe. Wenn man sich mit ihm über die Entwicklung seines Unternehmens unterhält, wird schnell klar, wie wichtig ihm jedes einzelne Detail ist. Mittlerweile ist sein Team aber zu groß, als dass er sich um alles selbst kümmern könnte. Denn Denk hat sich in den letzten Jahren mit äußerst professionellen Arbeitern umgeben. Sein größter und vermutlich teuerster Schachzug war die Verpflichtung von Peter Sagan, dem derzeit wohl talentiertesten Selbstdarsteller und mindestens ebenso talentiertem Allround-Sprinter des Pelotons. Sagan hat maßgeblich zur Bekanntheit von BORA-hansgrohe weit über Deutschlands Grenzen hinaus beigetragen, was letztlich auch zu einer stabilen Beziehung mit den Sponsoren geführt haben dürfte.

Da war doch noch was? Richtig, die Etappe von Mulhouse auf die Planche des belles Filles. Wir Gäste werden von Sponsorship Manager Thomas Hörl und Hospitality Manager Michael Kolár zu ein paar besonderen Stellen auf der Strecke gefahren.

Unser Transit in BORA - hansgrohe-Lackierung ist mit einer speziellen Erlaubnis ausgestattet, mit der wir auf der abgesperrten Strecke fahren dürfen. Die seit Stunden wartenden Zuschauer sind für jede Abwechslung dankbar.

Irgendwann höre ich ich endlich die Hubschrauber, die das Feld den ganzen Tag begleiten. Ich zähle unfassbare fünf davon. Ob da was schief gegangen ist? Es folgen aber zahllose Motorradfahrer der Gendamerie, die mit eiserner Miene hinter verspiegelten Brillen den Anstieg hochrasen. Dann endlich einige rote Autos. Erst welche ohne wichtige Männer drin, dann eins mit wichtigen Männern drin, von denen einer noch viel wichtiger aus dem geöffneten Schiebedach nach hinten schaut. Kurz dahinter, endlich, das Feld! Es rauscht in unfassbarer Geschwindigkeit den Berg hinauf, und in knapp 30 Sekunden ist alles vorbei.

Was bleibt ist der Eindruck, dass bei BORA - hansgrohe -wie wohl auch bei den meisten anderen Rennställen der Tour- ein echtes-echtes-echtes Team am Werk ist. Und das mit großer Leidenschaft und Respekt für jeden und jede im Team.

Sowas sagt sich ja immer so leicht. In meinem echten Leben in der Softwareentwicklung legen wir ja auch sehr viel Wert auf Teamfähigkeit. Jeder halbwegs belesene Bewerber weist sich meist schon im Anschreiben als absolute Teamgranate aus. Ob es stimmt, wissen wir beim ersten Projekt.

Das hier aber hat ein vollkommen anderes Niveau. Um es mit Peter Schillings Major Tom zu sagen: Jeder hier weiß genau, was von ihm abhängt. Und: Jeder hier geht erst ins Bett, wenn er seinen Job wirklich erledigt hat. Mission accomplished, jeden Abend wieder. Drei Wochen können sehr lang werden, jeder gibt hier alles. Das gilt nicht nur für die Fahrer, sondern für jede und jeden im Team. Alle Rädchen greifen ineinander, und Ralph Denk hat die vielen kleinen, mittleren und sehr großen Zahnräder irgendwann mal an ihre optimale Position gebracht.

Heute läuft sein Uhrwerk auch dann ziemlich gut, wenn er nicht vor Ort ist.
Am wohlsten fühlt er sich aber, wenn er bei seinen Leuten auf der Straße ist.

 

Ganzer Bericht: http://lebenslaenglich.bike/bora/

 

 

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